04.04.2019, 17:56 Uhr

Bilanz der Polizei in Oberbayern/Nord 1.118 Sünder bei 39.373 Geschwindigkeitskontrollen

Symbolfoto: 123RF (Foto: angelstorm/123RF)Symbolfoto: 123RF (Foto: angelstorm/123RF)

Siebter Blitzermarathon ging am Donnerstagmorgen zu Ende

OBERBAYERN/NORD Der sogenannte „24-Stunden-Blitzmarathon“ ist am Donnerstag, 4. April, um 6 Uhr morgens zu Ende gegangen. Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord haben 39.373 Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Dabei wurden 1.118 Geschwindigkeitsverstöße registriert.

Die allermeisten Verkehrsteilnehmer fuhren demnach regelkonform und haben auf die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten geachtet. Dennoch waren auch vereinzelt verantwortungslose Raser unterwegs.

Im Landkreis Ebersberg kam es zur höchsten Geschwindigkeitsüberschreitung im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord: Eine ca. 35-jährige Frau hatte beim Überholvorgang mit ihrem BMW auf der St. 2580 im Gemeindebereich Markt Schwaben so stark beschleunigt, dass ihr Pkw bei erlaubten 100 km/h mit 171 km/h vom Messgerät erfasst wurde. Sie muss hier mit mindestens 600 EUR Bußgeld, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Im Landkreis Starnberg wurde auf Höhe des Ortsteils Meiling ein Pkw BMW mit 127 km/h bei erlaubten 70 km/h (=57 km/h Überschreitung) von einer Messung auf der St. 2068 erfasst.

Im Landkreis Eichstätt wurde der Fahrer eines Seat auf der B 13 bei Eitensheim nach Abzug der Messtoleranz mit einer Überschreitung von 53 km/h geblitzt (erlaubt waren 70 km/h).

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord 1.881 Geschwindigkeitsunfälle, bei denen 24 Menschen den Tod fanden, 1.023 wurden verletzt. Die Überwachung dieser Hauptunfallursache bleibt deshalb unabhängig vom Blitzmarathon auch weiterhin im Fokus der Verkehrsüberwachungstätigkeiten.