12.10.2019, 11:00 Uhr

Mit über 100 km/h durch Wallersdorf Fahranfänger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

(Foto: bwylezich/123RF)(Foto: bwylezich/123RF)

Richtig viel Ärger am Hals hat jetzt ein 18-jähriger Eichendorfer. Denn statt den Anhaltesignalen der Polizei zu verfolgen, gab er lieber Gas und lieferte sich mit hoher Geschwindigkeit eine Verfolgungsjagd durch Wallersdorf. Und das alles nur, weil er glaubte, noch Restalkohol im Blut zu haben...

WALLERSDORF Gegen 2.10 Uhr am frühen Samstagmorgen fiel einer uniformierten Streife der Polizeiinspektion Landau a. d. Isar ein BMW mit vier jungen Menschen in Wallersdorf auf, das sie einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten. Doch statt anzuhalten, gab der 18-jährige Eichendorfer hinterm Steuer lieber Gas und flüchtete.

Laut Polizei raste er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von teil über 100 km/h durch Wallersdorf und überquerte dabei rücksichtlos Kreuzungen, ohne auf mögliche andere Verkehrsteilnehmer und Vorfahrtsregeln zu achten.

Schließlich gelang es den Beamten aber doch noch, den 18-Jährigen zum Anhalten zu bewegen. Allerdings kam es dabei zu einem leichten Zusammenstoß des BMW mit dem Streifenwagen, bei dem aber zum Glück niemand verletzt wurde. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 2.500 Euro beziffert.

Bei der anschließenden Personenkontrolle stellte sich heraus, dass neben dem 18-Jährigen noch drei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren mit im Auto saßen. Auch den Grund für seine Flucht verriet der Eichendorfer den Beamten: Er hatte Angst, dass er noch Alkohol im Blut gehabt hätte, was den Fahranfänger den Führerschein gekostet hätte. Blöd nur, dass sich die Alkoholisierung gar nicht bestätigte und die Sorge völlig grundlos war.

Doch das dürfte für den 18-Jährigen nicht wirklich ein Trost sein. Denn aufgrund seiner Flucht vor der Polizei wird gegen ihn nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auf seinen Führerschein muss er deshalb wohl noch längere Zeit verzichten.


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