22.01.2019, 19:31 Uhr

Brände in Zeholfing und Mamming Kripo ermittelt mutmaßliche Feuerteufel

(Foto: david@engel.ac/123rf.com )(Foto: david@engel.ac/123rf.com )

Erst Plattling, dann Zeholfing und Mamming: Eine Serie von Brandstiftungen hielt im November und Dezember letzten Jahres die Kripo auf Trab. Jetzt konnten Beamten die beiden mußmaßlichen Feuerteufel verhaften.

PLATTLING/ZEHOLFING/MAMMING Von Anfang November bis Anfang Dezember vergangenen Jahres kam es im Bereich Plattling/Moos sowie in Mamming und Zeholfing zu mehreren Bränden die allem Anschein nach vorsätzlich gelegt wurden.

Am 3. November brachen zunächst unbekannte Täter im Plattlinger Stadtteil Pankofen mehrere auf einer Baustelle abgestellte Container auf. Anschließend wurden drei Container offensichtlich vorsätzlich in Brand gesetzt. Der Schaden betrug rund 20.000 Euro.

Am 19. November kam es im Bereich Zeholfing und Mamming erneut zu zwei Bränden. Gegen 2 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zum Brand eines Holzschuppens und eines angrenzenden Gartenhauses gerufen. Das Gartenhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder, der Schaden wurde auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Noch in der gleichen Nacht brannten in Mamming/Benkhausen ein Holzstapel und eine leerstehende Holzhütte. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, auch mit einem Polizeihubschrauber, verliefen ergebnislos. Die Brandermittler gingen in beiden Fällen von mutmaßlicher Brandstiftung aus. 

Am 2. Dezember geriet ein leestehendes, ehemaliges Wohnhaus in der Gemeinde Moos, Gemeindeteil Forstern, in Brand. Das Gebäude brannte vom Dachstuhl her bis auf die Grundmauern nieder. 

Im Zuge der intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Deggendorf, der Kriminalpolizeiinspektion Landshut und der Staatsanwaltschaft Deggendorf konnten zunächst zwei Tatverdächtige, ein 38-jähriger Plattlinger sowie ein 18-jähriger aus Deggendorf, ermittelt werden. Am vergangenen Donnerstag, 17. Januar, durchsuchten Beamte der Kripo Deggendorf auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Hierbei erhärtete sich der Tatverdacht gegen die beiden Männer, sodass sie noch am selben Tag festgenommen wurden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf erging schließlich am vergangenen Freitag gegen den 18-Jährigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der vorsätzlichen Brandstiftung in mehreren Fällen; er wurde nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Deggendorf in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen den 38-Jährigen erging ebenfalls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf ein Unterbringungsbefehl, er wurde nach Vorführung beim Ermittlungsrichter in ein Bezirksklinikum eingeliefert.


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