17.02.2020, 14:00 Uhr

Siko München Deggendorfer Bundespolizei bei der Sicherheitskonferenz

 Foto: Bpolabt DEG Foto: Bpolabt DEG

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ist seit jeher ein fester Termin in der Einsatzplanung der Bundespolizeiabteilung Deggendorf.

Deggendorf/München. Auch bei der mittlerweile 56. MSC vom 14. bis 16. Februar waren die Deggendorfer mit einem Einsatzzug, der Aufklärungseinheit sowie einer technischen Komponente mit Absperrgittern und einem Sonderwagen, mit summa summarum 50 Beamten, ein wesentlicher Bestandteil im polizeilichen Sicherheitsgefüge. Die niederbayerischen Verbandskräfte der Bundespolizei verstärkten die für den bahnpolizeilichen Bereich zuständige Bundespolizeiinspektion München.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Gegner der Veranstaltung - vorwiegend aus dem linken Spektrum - in der Landeshauptstadt erwartet, um abseits der Reden hochkarätiger Politiker im „Hotel Bayerischer Hof“ gegen die Sicherheitskonferenz zu demonstrieren. Nach einem Mobilisierungsaufruf in den sozialen Medien reisten viele Veranstaltungsgegner mit den Zügen der Deutschen Bahn nach München an.

Die Deggendorfer Einsatzkräfte waren für die An- und Abreiseüberwachung der Veranstaltungsteilnehmer am Hauptbahnhof München, an den Haltepunkten Marienplatz und Karlsplatz sowie am Ostbahnhof eingesetzt. Die Zufahrten zum Hauptbahnhof wurden mittels Kfz-Sperren und Streifenposten abgesichert.

Das Versammlungsgeschehen in der Münchner Innenstadt sowie die An- und Rückreise der Versammlungsteilnehmer verlief nicht zuletzt wegen des großen Polizeiaufgebotes weitgehend friedlich.

PHK Steffen Humbs, der Zugführer des Deggendorfer Einsatzzuges, konnte in seinem Bereich von einer relativ ruhigen Lage berichten, bei der neben Identitätsfeststellungen, Datenabgleichen, Durchsuchungen von Sachen und Personen, formlosen Platzverweisen und einer Freiheitsentziehung keine tiefer eingreifenden polizeilichen Maßnahmen erforderlich waren.


0 Kommentare