31.10.2019, 08:50 Uhr

Versuchter Trickbetrug Steam-Karten-Trick funktionierte nicht

(Foto: Gaj Rudolf/123rf.com)(Foto: Gaj Rudolf/123rf.com)

Grattersdorferin ließ sich nicht durch angeblichen Geldgewinn blenden.

GRATTERSDORF Am Dienstag, 29. Oktober, rief ein Mann bei einer Frau in Grattersdorf an. Er überbrachte die „gute“ Nachricht, dass sie 49.900 Euro gewonnen hätte. Ein Transportunternehmen würde den Geldkoffer vorbeibringen.

Für die Transport- und Notarkosten seinen 900 Euro fällig. Sie sollte sogenannte „Steam-Karten“ kaufen und die Codes dann weitergeben.

Einen Tag später kam dann der Anruf des Transportunternehmens. Es wurde ihr nochmals genau erklärt, wo sie die Steam-Karten kaufen kann und wie sie weiter vorgehen muss. Die Frau war aber schon misstrauisch. Als sie vorschlug, die Gebühren bei der angeblichen Geldübergabe in bar zu bezahlen, legte der Anrufer auf. Er hat sich nicht mehr gemeldet.

Die Polizei weist darauf hin: „Nach dem Kauf der Steam-Karten und der Weitergabe der Codes ist das Geld gebucht und kann nicht mehr wiedererlangt werden. Ihr Vorschlag, die Gebühren bei der Geldübergabe in bar zu bezahlen, war absolut richtig.“


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