08.07.2019, 12:32 Uhr

Deggendorfer Bundespolizisten Katastrophenhilfe in Mecklenburg-Vorpommern


Seit Ende Juni wütet ein Waldbrand nahe der Ortschaft Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern.

DEGGENDORF Auf Anforderung des Landkreises Ludwigslust-Parchim unterstützt die Bundesbereitschaftspolizei mit Wasserwerfern die Löscharbeiten in den betroffenen Gebieten.

Seit vergangenen Samstag ist auch die Deggendorfer Wasserwerfereinheit mit zwei Wasserwerfern 10000 (WaWe 10) im Katastropheneinsatz zur Bekämpfung der Waldbrände (wir berichteten). In dem stark munitionsbelasteten Gebiet im Bereich Lübtheen geben die mit jeweils 10000 Liter befüllten blauen Kolosse aus Deggendorf täglich rund 200.000 Liter Wasser auf den noch glühenden Waldboden ab, um ein erneutes Entfachen des Feuers zu verhindern.

Die Deggendorfer Bundespolizei hat bereits Erfahrungen mit jeglicher Art von Katastrophen. Im Jahr 2013 beim Hochwasser in Deggendorf oder 2016 im Bereich Simbach, waren es die Wasserwerfer, welche die Straßen vom zähen Schlamm befreit und die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung sichergestellt haben. Die Sonderwagen mit Räumschild haben unpassierbare Wege und Straßen von Treibgut befreit, die Arbeitsmaschinen wurden zum Wegebau eingesetzt. Bei der Schneekatastrophe im Jahre 2016 im Bayerischen Wald und im Januar dieses Jahres in Berchtesgaden waren es mitunter Deggendorfer Bundespolizisten, die diverse Dächer von den Schneemassen befreit haben.

Der Waldbrand im Nordosten der Republik ist für die Niederbayern der erste Einsatz zur Brandbekämpfung im Rahmen der Katastrophenhilfe.


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