13.12.2018, 14:54 Uhr

Anschlag in Straßburg Deggendorfer Bundespolizisten im Einsatz an der Grenze zu Frankreich

Die Deggendorfer Einsatzkräfte im Einsatz an der deutsch-französischen Grenze. Hier an der Trambrücke in Kehl, eine der vielen Brücken über den Rhein, der die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich markiert. (Foto: BPOLABT DEG)Die Deggendorfer Einsatzkräfte im Einsatz an der deutsch-französischen Grenze. Hier an der Trambrücke in Kehl, eine der vielen Brücken über den Rhein, der die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich markiert. (Foto: BPOLABT DEG)

Der mutmaßlich terroristische Anschlag in der Nähe des Weihnachtsmarkts in Straßburg (FRA) durch einen 29-jährigen französischen Staatsangehörigen fordert derzeit auch die deutschen Sicherheitsbehörden, insbesondere die an der Grenze zu Frankreich zuständigen Bundespolizeidirektionen (BPOLD). Der Täter ist weiterhin flüchtig. Die Bundesbereitschaftspolizei wurde zur Verstärkung der Grenzkontrollen angefordert.

DEGGENDORF Am Mittwoch, 12. Dezember, erhielten auch Einsatzkräfte der Bundespolizeiabteilung Deggendorf (BPOLABT DEG) den Marschbefehl in Richtung deutsch-französische Grenze, um die BPOLD Stuttgart bei Grenzkontrollen zu verstärken. Diverse Brücken führen über den Rhein und verbinden das französische Straßburg mit Kehl am Rhein auf deutscher Seite.

Einen Tag später machte sich ein weiterer Deggendorfer Einsatzzug auf, um Kollegen im Bereich der BPOLD Koblenz bei der Durchführung von Kontrollen an der rund 448 Kilometer langen Grenze zu Frankreich abzulösen.

Von der eigentlich „staden Zeit“ ist bei der BPOLABT DEG derzeit deshalb keine Spur, zumal vor Weihnachten diverse Kurzeinsätze anstehen und zusätzlich weiterhin Grenzkontrollen rund um die Uhr an der deutsch-österreichischen Grenze im Bereich Passau durchgeführt werden.

Allein an Heiligabend werden voraussichtlich rund 70 Deggendorfer Bundespolizisten ihren Dienst verrichten, sofern keine zusätzlichen Anforderungen eingehen.


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