24.09.2018, 10:23 Uhr

Dramatisches Szenario Nachtübung des THW Deggendorf


Trotz einiger Einsätze in dieser Woche wurde, wie jedes Jahr mindestens einmal, am Samstag, 22. September, die Nachtübung des Technischen Hilfswerks Deggendorf durchgeführt.

DEGGENDORF Ein bis zwei Personen bereiten diese Übung vor, für alle anderen Helfer bleiben Inhalt und Aufgaben eine Überraschung. Diesmal fand die Ausbildung auf dem Übungsgelände des THW und der Bundespolizei im Himmelreich und auf der Donau statt.

Das Szenario: In einem größeren Betrieb hat es einen Unfall gegeben, der mehrere Schadenstellen verursacht hat. Zeitgleich wurde auch die Fachgruppe Wassergefahren auf die Donau alarmiert, in der eine vermisste Person gemeldet wurde. Der Technische Zug musste sich also aufspalten, um beide Lagen bearbeiten zu können. Eine besondere Herausforderung für den Zugführer und seine Zugbefehlsstelle!

Während an der Donau das Mehrzweckarbeitsboot des THW zu Wasser gebracht wurde, wurde auf dem Betriebsgelände eine Person gemeldet, die im Keller eines Wartungsturmes vermisst wird. Die Decke im Erdgeschoss war auch noch einsturzgefährdet. Die Helfer retteten die Person letztendlich.

Anschließend konnte eine Person nur noch tot geborgen werden, die von einem umgefallenen Tank erschlagen wurde. Diese bedrückende Arbeit wurde nicht einfacher, als ein Arbeitskollege im Schockzustand unbedingt zu seinem verunglückten Freund wollte. Eingespielt wurde außerdem, dass ein THW- Helfer mit den gesehenen Bildern schwer fertig wurde und durch seine Kameraden betreut werden musste. Der Gruppenführer muss also mit deutlich weniger Personal die Lage bewältigen.

Die THW- Jugend, die auch heuer wieder an der Übung teilnahm, half den Erwachsenen, indem sie sich um die Ausleuchtung der Schadenstelle und die Verkehrsabsicherung kümmerte.


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