28.04.2018, 22:21 Uhr

Leistungsprüfung als ideale Ergänzung Feuerwehr Deggendorf legt Leistungsprüfung ab

(Foto: Freiwillige Feuerwehr Deggendorf)(Foto: Freiwillige Feuerwehr Deggendorf)

Das Ablegen einer Leistungsprüfung ist für aktive Feuerwehrmitglieder zwar keine Pflichtaufgabe, sie dient aber den Feuerwehren als optimale Ergänzung im Übungsalltag dazu, um die Handhabung von diversen Gerätschaften unter Zeitdruck zu trainieren.

DEGGENDORF So nutzten auch 14 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Deggendorf die Chance, den Aufbau „die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ zu üben. Ziel dieser Leistungsprüfung ist es, den angenommenen Patienten aus seinem Unfallfahrzeug möglichst schnell und sicher mit Spreizer und Schneidgerät zu befreien.

Bevor dies vonstattengehen kann, muss jeder zuvor ausgeloste Trupp sogenannte Truppaufgaben lösen und Fragebögen beantworten. Im Anschluss beginnt dann unter Zeit der Aufbau, bei dem zunächst die Verkehrsabsicherung aufgebaut, der verunfallte PKW erkundet und der Patient außerhalb des Fahrzeugs betreut wird. Danach wird das Fahrzeug sicher untergebaut, die wird die Einsatzstellenbeleuchtung erstellt und der Brandschutz zur Prävention sichergestellt, um letzten Endes mit dem hydraulischen Rettungsfahrzeug zum Unfallfahrzeug vorzugehen.

Die anwesenden Schiedsrichter, bestehend aus Kreisbrandinspektor Bernhard Süß, Stadtbrandinspektor Tim Rothenwöhrer und Martin Strobl, bewerteten den Aufbau und stellten bei beiden Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Deggendorf eine tadellose Leistungsprüfung fest.

Im Anschluss stellte Kreisbrandinspektor Süß nochmals die Notwendigkeit der Teilnahme an einer Leistungsprüfung in den Vordergrund und bedankte sich sowohl bei den 14 Kameradinnen und Kameraden für ihre Bereitschaft an der Feuerwehr als auch bei den drei Ausbildern Bernd App, Sabine Peter und Martin Strobl für die investierte Zeit.

Zum Abschluss bekamen Roman Celerio, Johannes Auer, Lukas Auer, Maximilian Berndl, Enes Ucar, Matthias Eglseder und Markus Gscheidmeier (alle Bronze), Sabine Peter, Simon Enggruber und Mario Sedmak (alle Silber), Kurt Meese, Christian Mühlbauer und Franz Sigl (alle Gold), Herbert Steiner (Gold-Rot) ihre wohl verdienten Abzeichen überreicht.


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