13.04.2018, 11:51 Uhr

Nur eine Übung Waldbahn probt einen Zugunfall

(Foto: Lothar Wandtner)(Foto: Lothar Wandtner)

Am Samstag, 14. April, um 20 Uhr wird in Einkind der Ernstfall geübt.

DEGGENDORF Die Gleisstrecke der Waldbahn hat zwischen Deggendorf und Gotteszell Abschnitte, bei denen über zwei Kilometer keinerlei seitliche Zuwegung vorhanden ist.

Die geplante Übung simuliert einen Zugunfall, bei dem der Triebwagen mit einem quer über den Schienen liegenden Baum kollidiert (jederzeit nach Sturm im Sommer oder Schnee im Winter möglich), was zur Folge hat, dass rund 40 Verletzte zu retten sind.

Bei ungünstiger Witterung oder nachts ist auch die Unterstützung durch Hubschrauber nicht möglich. Also kann der Antransport von Rettungsgerät und der Abtransport von Verletzten nur über das Bahngleis erfolgen.

In Zusammenarbeit mit Feuerwehren, Bergwacht, BRK und THW sollen bei der Übung die Verletzten über den einzig möglichen Schienenweg abtransportiert und dem BRK zur Versorgung übergeben werden. Da die Übung auch bei Dunkelheit fortgesetzt wird, sind außerdem auch rund 600 Meter Schienenweg auszuleuchten.

Die Übung findet statt am Bahnübergang Einkind (Kreisstraße DEG 19 zwischen Deggendorf und Ulrichsberg), wo sich die Einsatzleitung formiert. Der „Unglücksort“ liegt von dort Richtung Mietraching etwa 600 Meter entfernt.

Die Schlussbesprechung findet nach Beendigung der Übung am der Deggendorfer Feuerwache statt.


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