19.01.2020, 09:44 Uhr

80.000 Euro Schaden, Haus unbewohnbar Dachstuhlbrand in Piding-Mauthausen - keine Verletzten

(Foto: BRK BGL)(Foto: BRK BGL)

War es unsachgemäß gelagerte Ofenasche? Rotes Kreuz sichert Feuerwehr-Einsatz mit Einsatzeiter, zwei Rettungswagen und zwei Notfallkrankenwagen ab

PIDING. Am Samstagabend, 18. Januar, gegen 20.30 Uhr, mussten die Freiwilligen Feuerwehren Piding und Bad Reichenhall zu einem Dachstuhlbrand in Piding-Mauthausen ausrücken. Das Feuer war offenbar an einem Brennholz-Stapel im Freien auf der Terrasse an der Außenseite des Wohnhauses ausgebrochen und hatte dann über die Holz-Verschalung auf den Dachstuhl übergegriffen. Die Brandermittler der Polizei geben unsachgemäß gelagerte Ofenasche als mögliche Ursache an.

Gegen 20.20 Uhr wurden Anwohner und Nachbarn des Hauses in der Rupertistraße in Piding auf einen Brand eines Holzstapels auf einer Terrasse aufmerksam und verständigten den Notruf. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Brand auf das Dach des einstöckigen Hauses ausgebreitet.

Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand unter Atemschutz vom Garten aus, mit der Reichenhaller Drehleiter und mit einer Steckleiter und entfernten zum Teil die Bretter der Verschalung und Dämm-Material, um alle Glutnester ablöschen zu können. Kurz nach 22 Uhr war das Feuer komplett aus, und die Einsatzkräfte belüfteten das Gebäude. Das Haus ist dennoch bis auf Weiteres unbewohnbar, da das Dach erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Als mögliche Brandursache kommt laut Polizei unsachgemäß gelagerte Ofenasche auf der Terrasse des Hauses in Betracht. Von dort aus griff das Feuer offenbar auf den Holzstapel und anschließend auf das Hausdach über. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Asche in Metall-Behältern aufbewahrt werden soll und nicht nahe an Hauswänden abgelagert werden darf. Zudem ist ein Sicherheitsabstand zu Gebäuden einzuhalten.

Das Rote Kreuz sicherte die bis 22.30 Uhr andauernden Arbeiten mit beiden Reichenhaller Rettungswagen, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und den kurz nach 21 Uhr nachgeforderten Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften Ainring und Bad Reichenhall ab, musste aber keine Verletzten versorgen. Die SEG´n waren mit zwei Notfallkrankenwagen vor Ort.


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