18.01.2020, 15:41 Uhr

Schmuggelversteck in Karosserie Bundespolizei stellt 38.000 Euro sicher

Ein Deutscher wollte Bargeld in Höhe von etwa 38.000 Euro, die in einem Hohlraum der Karosserie versteckt waren, nach Deutschland schmuggeln. (Foto: Bundespolizei)Ein Deutscher wollte Bargeld in Höhe von etwa 38.000 Euro, die in einem Hohlraum der Karosserie versteckt waren, nach Deutschland schmuggeln. (Foto: Bundespolizei)

Die Bundespolizei hat in der Nacht auf Dienstag, 14. Januar 2020, bei Grenzkontrollen auf der Staatsstraße bei Kiefersfelden einen Deutschen festgenommen. Gegen ihn wird wegen Geldwäsche ermittelt. Er hatte versucht, Bargeld in fünfstelliger Höhe in seinem Wagen versteckt über die Grenze zu schmuggeln.

ROSENHEIM/ KIEFERSFELDEN. Am Grenzübergang Kiefersfelden stoppten Rosenheimer Bundespolizisten einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Inaugenscheinnahme des Autos stellten die Beamten sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite Veränderungen am Fahrzeug fest. Als die Beamten die Verkleidung öffneten, entdeckten sie einen durchsichtigen Beutel mit Geldscheinen im Wert von etwa 38.000 Euro. Inwiefern das geschmuggelte Geld aus kriminellen Machenschaften stammt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Diese hat zuständigkeitshalber das Zollfahndungsamt in München übernommen. Nachdem die Staatsanwaltschaft noch am selben Tag über den Schmuggelversuch informiert worden war, konnte der vorläufig Festgenommene – ohne das sichergestellte Geld – wieder auf freien Fuß gesetzt werden.


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