15.01.2020, 21:15 Uhr

Ins Netz gegangen Türkin wollte fünf Iraker nach Deutschland einschleusen

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Am Dienstag, 14. Januar 2020, hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn eine türkische Staatsangehörige festgenommen. Die Frau wird beschuldigt, eine fünfköpfige irakische Personengruppe in die Bundesrepublik geschleust zu haben. Alle fünf mutmaßlich Geschleusten mussten das Land noch am selben Tag verlassen.

ROSENHEIM/ A93 . Die Türkin saß am Steuer des in Österreich zugelassenen Wagens, der in der Nacht auf Höhe Kiefersfelden gestoppt wurde. Bei der Kontrolle konnte sich die Fahrzeugführerin mit ihrem türkischen Pass und einer österreichischen Aufenthaltsgenehmigung ordnungsgemäß ausweisen. Ihre irakischen Begleiter hatten hingegen lediglich österreichische Asylkarten dabei. Sie wurden wegen ihres illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Anschließend überstellten die Rosenheimer Bundespolizisten die fünf Personen unmittelbar der österreichischen Polizei. Gegen die Fahrerin, die in Niederösterreich gemeldet ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte sie die Heimreise antreten.


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