15.01.2020, 20:54 Uhr

„Feiner Riecher“ der Polizei Schleierfahnder ziehen Österreicher mit Drogenmix aus dem Verkehr

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Am Dienstag, 14. Januar 2020, erweckte ein Mercedes mit Münchner Kennzeichen das Interesse einer Zivilstreife der Grenzpolizeiinspektion Piding. Dass sich der Spürsinn der Beamten als richtig bewahrheiten sollte, stellte sich bereits kurze Zeit später heraus.

PIDING. Bei der Durchsuchung des alleinigen Fahrzeugführers an der Autobahnausfahrt Bad Reichenhall wurde zunächst eine Plombe mit einer Konsumeinheit Kokain aufgefunden. Da im Auto weitere verbotene Substanzen vermutet wurden, musste der 24-jährige Österreicher den Schleierfahndern zur Dienststelle folgen. Die dortige Feindurchsuchung führte letztendlich zur weiteren Auffindung einer geringen Menge Cannabis sowie eines verbotenen Dopingmittels, welches den fast fünffachen Wert zur sogenannten „geringen Menge“ übertraf. Die weiteren Ermittlungen ergaben zudem, dass der von dem 24-Jährigen geführte PS-starke Mercedes seit fast zwei Jahren nicht ordnungsgemäß zugelassen und ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war. Aufgrund der begangenen Straftaten musste der Beschuldigte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro hinterlegen, bevor er seine Reise fortsetzen konnte – allerdings ohne den Mercedes.


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