19.12.2019, 14:25 Uhr

Flammeninferno Ein Toter und eine Schwerstverletzte nach Brand in Doppelhaushälfte in Traunreut

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Aus bislang unbekannter Ursache brach gestern, Mittwoch, 18.12.2019, kurz vor 22:00 Uhr ein Brand in einer Doppelhaushälfte im Permoserweg in Traunreut im Landkreis Traunstein aus. Die alarmierten Feuerwehren und Rettungskräfte konnten eine schwerstverletzte 76-jährige Frau aus den Flammen retten, die sich jedoch in Lebensgefahr befindet. Für ihren 79-jährigen Ehemann kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Der Sachschaden liegt im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.

TRAUNREUT Am gestrigen Mittwoch wurden kurz vor 22:00 Uhr Zeugen auf einen Brand in einer Doppelhaushälfte im Traunreuter Permoserweg aufmerksam und setzten einen Notruf ab. Bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehren und Rettungskräfte stand das Haus im oberen Bereich in Vollbrand. Den beiden Bewohnern, einem 79-jährigen Mann und seiner 76-jährigen Ehefrau, gelang es nicht mehr, das Haus selbstständig zu verlassen.

Im Rahmen der Löscharbeiten konnte die Feuerwehr die 76-jährige Frau schwerstverletzt aus den Flammen retten. Sie wurde noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen und schwebt in Lebensgefahr. Ihr 79-jähriger Ehemann konnte nur noch tot aus dem Haus geborgen werden.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalteten sich nicht zuletzt aufgrund der, auf dem Dach des Hauses befindlichen Photovoltaikanlage, als äußerst schwierig. Zum Öffnen des Daches musste ein Kranwagen hinzugerufen werden. Erst am Folgetag gegen 04:30 Uhr morgens konnten die Löscharbeiten eingestellt werden.

Die Doppelhaushälfte wurde durch den Brand vollständig zerstört. Der Feuerwehr gelang es zwar, ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzende Haushälfte zu verhindern. Diese wurde jedoch durch das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt im mittleren sechsstelligen Bereich vermutet.


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