23.08.2019, 16:24 Uhr

Tragisch Kleinflugzeug abgestürzt: Pilot kommt ums Leben

(Foto: Polizei)(Foto: Polizei)

Die einmotorige Maschine war am Donnerstag von Tirol nach Salzburg auf dem Weg und verschwand gegen 13.45 Uhr vom Radar der deutschen Flugsicherung. Inzwischen gibt es die traurige Gewissheit, dass der Pilot tödlich verunglückt ist.

SCHNEIZLREUTH Im Schneizlreuther Ortsteil Melleckwurde begann am frühen Donnerstagnachmittag eine groß angelegte Suchaktion nach einen möglicherweise verunglücktem Kleinflugzeug. Die einmotorige Maschine war von Tirol nach Salzburg auf dem Weg und verschwand gegen 13.45 Uhr vom Radar der deutschen Flugsicherung.

Nachtrag 19.30 Uhr:

Aufgrund des unwegsamen und alpinen Geländes wurde die Suche zunächst mit insgesamt fünf Hubschraubern (zwei Maschinen der bayerischen Polizei, Christoph 14, SAR Hubschrauber der Bundeswehr und eine Maschine der Österreichischen Polizei) aus der Luft durchgeführt. Da sich das Wetter zunehmend verschlechterte und über 1.200Metern Höhe starker Nebel mit Sichtweiten von nur noch 15 Metern aufzog, mussten die Flüge eingestellt werden. Trotz der widrigen Witterung und des unwegsamen Geländes befinden sich mehrere Trupps der Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) der Polizei im Einsatz und versuchen nun vom Boden aus die mögliche Absturzstelle zu lokalisieren. Die Suche stellt die Spezialisten der Bergwacht und der Polizei vor eine große Herausforderung und birgt eine hohe Gefährdung für die Helfer. Bei Anfragen zum Einsatz wenden Sie sich bitte direkt an den Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Es wird nachberichtet.

Seitens der Bergwacht sind die örtlich zuständigen Bereitschaften Bad Reichenhall, Freilassing, Teisendorf-Anger, Inzell und Ruhpolding, der Kriseninterventionsdienst (KID), das Team des Technikbusses der Bergwacht Traunstein samt Kerosinanhänger und die Bergwacht Schleching mit der Ausrüstung samt Zelt für die Koordinierungsgruppe bei großen Schadenslagen vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall stellte den Abrollbehälter Einsatzleitung bereit und betreute mit den Flughelfern den Hubschrauber-Landeplatz

UPDATE Freitag, 10 Uhr:

Der Polizeihubschrauber „Edelweiß“ konnte gegen 10.00 Uhr beim Überflug über das eingegrenzte Suchgebiet Wrackteile eines Flugzeuges erkennen.

UPDATE Freitag, 12.30 Uhr:

Die Bergungsmannschaften fanden am Unglücksort eine tote Person. Im Umfeld des Flugzeugwracks wurden bei einer Absuche keine weiteren Personen gefunden, weshalb davon auszugehen ist, dass sich nur der Tote (als Pilot) in der Maschine befand. Auch wenn eine zweifelsfreie Identifizierung erst in den kommenden Tagen im Rahmen von rechtsmedizinischen Untersuchungen möglich sein wird, deutet derzeit vieles darauf hin, dass es sich bei dem Toten um einen 51-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein handelt.


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