19.03.2019, 09:42 Uhr

Kajak gefunden Retter suchen jetzt nach vermeintlich vermisstem Kajakfahrer grenzüberschreitend

(Foto: BRK BGL/Leitner)(Foto: BRK BGL/Leitner)

Montagfrüh, 18. März, gegen 7.20 Uhr, wurde in Bad Reichenhall ein herrenloses Kajak mitgeteilt. Am gleichen Tag soll ein Kajakfahrer mit einem augenscheinlich identischen Topolino im Bereich der Teufelsschlucht bei Lofer gesehen worden sein. Jetzt laufen die Rettungsmaßnahmen auf Hochtouren, um den vermeintlich Vermissten zu finden.

SCHNEIZLREUTH/MELLECK. Am Montag, 18. März, berichteten wir unter „Groß angelegte Suche nach in Not geratenem Kajak-Fahrer“ von einem herrenlosen Kajak, das der Bad Reichenhaller Polizei mitgeteilt wurde. Jetzt suchen die Retter sogar grenzübergreifend nach dem vermeintlich verunglückten Fahrer des Kajaks.

+++ UPDATE DES BRK BGL +++

Gegen 14 Uhr forderte die Österreichische Wasserrettung (ÖWR) im Pinzgau die bayerischen Einsatzkräfte zu einer grenzüberschreitenden Vermisstensuche auf der Saalach an, da gestern gegen 15 Uhr im Bereich der Teufelsschlucht bei Lofer eine Person mit einem augenscheinlich identischen Kajak auf der Saalach gesehen worden war. Eine Frau hatte am Montagmorgen unterhalb des Saalachsees ein herrenloses Kajak entdeckt, das auf die Beschreibung passt.

Da nach wie vor nicht bekannt ist, wem das Boot gehört, und ein Unfall möglich ist, suchten die BRK-Wasserwacht, die Tauchergruppe der Reichenhaller Feuerwehr und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus dem Landkreis Traunstein von 14. bis 15.30 Uhr den Fluss von der Landesgrenze südwestlich des Wendelbergtunnels bis in den Saalachsee hinein mit Rafting-Booten ab, konnten aber niemanden finden. Eine Notfallkrankenwagen-Besatzung der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall sicherte den Einsatz ab. Im Pinzgau waren die ÖWR und die Freiwillige Feuerwehr unterwegs.


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