06.03.2019, 09:46 Uhr

Audi-Fahrer flüchtet mit 250 km/h vor der Polizei und beschädigt durch „Krähenfüße“ mehrere PKW

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Im Bereich Bergen wollte eine Streifenbesatzung am Mittwoch, gegen 00.20 Uhr, einen schwarzen, hochmotorisierten Audi mit österreichischem Kennzeichen kontrollieren.

BERGEN Wie viele Personen in dem schwarzen Audi saßen, konnte aufgrund der verdunkelten Scheiben nicht erkannt werden. Der Audi-Fahrer bog aus Richtung Grassau kommend in die TS 6 nach Bergen ein und fuhr Orts einwärts. Als er dort angehalten werden sollte, hielt der Fahrer zunächst an, gab aber dann wieder Gas und fing an, sogenannte „Krähenfüße“ aus dem Fenster zu werfen. Bei „Krähenfüßen“ handelt es sich um Nägel, die an den Reifen der nachfahrenden Fahrzeuge Schäden verursachen.

Der Audi-Fahrer fuhr anschließend an der Anschlussstelle Bergen auf die Autobahn in Richtung Salzburg auf. Dort beschleunigte er sein Fahrzeug stark und warf weiterhin „Krähenfüße“ aus dem Pkw. Das Streifenfahrzeug musste schließlich wegen beschädigten Reifen die Verfolgung abbrechen.

Der Audi wurde anschließend von weiteren Streifenfahrzeugen bis über die Landesgrenze hinaus verfolgt. Da er teilweise mit 250 km/h unterwegs war, konnte er aber nicht gestoppt werden. Auch die Verfolgung durch österreichische Streifenfahrzeuge blieb erfolglos. Durch die Nägel auf der Fahrbahn wurden etliche weitere Polizeifahrzeuge und auch private Pkw beschädigt. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Es wurde festgestellt, dass das österreichische Kennzeichen an dem Fluchtfahrzeug bereits am Tag zuvor als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben wurde.


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