17.12.2018, 13:34 Uhr

Nach erfolgreichem Probebetrieb Ruhpolding bleibt dauerhaft Polizeistation

(Foto: 123rf.com )(Foto: 123rf.com )

Nach erfolgreicher Probephase geht die Polizeistation (PSt) Ruhpolding ab 1. Januar 2019 in den dauerhaften Betrieb.

RUHPOLDING Im Rahmen von organisatorischen Veränderungen übernimmt bleibend die Polizeiinspektion Traunstein personalintensive Verwaltungsaufgaben der Dienststelle Ruhpolding. Hierdurch können Ressourcen zur Bewältigung originärer Polizeiaufgaben freigesetzt werden.

Seit dem 1. März 2017 lief der Probebetrieb, bei dem die ehemalige Polizeiinspektion (PI) Ruhpolding als Polizeistation geführt wurde. Diese organisatorische Veränderung wurde zunächst in der Praxis getestet, um deren Wirksamkeit und Umsetzbarkeit zu prüfen. Diese ist nun mit Erfolg abgeschlossen. Durch die Herabstufung der Dienststelle Ruhpolding wird kein Personal aus der Region abgezogen, es wird im Gegenteil ein effektiverer Einsatz der im Raum Traunstein und Ruhpolding Dienst verrichtenden Beamtinnen und Beamten möglich. „Unser Ziel ist mehr sichtbare Polizei auf der Straße. Durch die Umwandlung der Polizeiinspektion Ruhpolding zu einer Polizeistation kann die sichtbare Polizeipräsenz im Raum Ruhpolding und Inzell zielorientiert erhöht werden.“ so Polizeipräsident Robert Kopp.

 

Nach einem positiven Fazit des Probebetriebs wird die Polizeistation Ruhpolding nun dauerhaft eingerichtet. Bereits bei der damaligen PI Ruhpolding kamen dienstbetrieblich angepasste Öffnungszeiten zur Anwendung. Aus den Erfahrungen daraus, wurde auch im Probebetrieb der PSt Ruhpolding eine vor-Ort-Erreichbarkeit wochentags von 06.30 Uhr bis 16.30 Uhr sowie freitags bis einschließlich sonntags und an Feiertagen von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr gewährleistet. Diese Zeiten werden auch beibehalten, so dass sich für die Bürgerinnen und Bürger mit der dauerhaften Umstellung nichts ändert. Außerhalb der Öffnungszeiten der Polizei in Ruhpolding wird von der PI Traunstein aus, die im Zuge dieser organisatorischen Maßnahme personell gestärkt wurde, eine Streife für diesen Bereich vorgehalten, um konkrete Sicherheitsstörungen zu beseitigen sowie präventiv im Einsatz zu sein. Die Praxis hat gezeigt, dass sich der flexible Einsatz der Streifen auch positiv auf die Kriminalitätsentwicklung auswirkt. Nachdem bereits 2017 ein Rückgang der Straftaten in diesem Bereich festzustellen war, zeichnet sich auch für das Jahr 2018 ab, dass sich die festgestellten Straftaten weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen.

In Zuge dieser Veränderung wurde auch die organisatorische Anbindung der Polizeistation Reit im Winkl an die Polizeiinspektion Grassau umgesetzt. Künftig wird außerhalb der Dienstzeiten die Polizeiinspektion Grassau die Betreuung des Zuständigkeitsbereiches übernehmen. Die Entfernungen Ruhpolding/Grassau - Reit im Winkl sind sehr ähnlich, mit leichtem Vorteil sogar für die Polizeiinspektion Grassau.

 

„Der Probeversuch zeigte, dass mit dieser Organisationsmaßnahme ein flexiblerer und effektiverer Einsatz der Polizei, sowohl im täglichen Dienstbetreib als auch bei besonderen Einsatzanlässen erzielt werden kann, was in erster Linie der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region zugutekommt.“ betont Polizeipräsident Robert Kopp.


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