19.10.2018, 13:30 Uhr

Tragischer Unfall 24-Jähriger stirbt nach Frontalzusammenstoß auf der B 20

(Foto: Joanna Jablonska/123f.com)(Foto: Joanna Jablonska/123f.com)

Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und Feuerwehr können jungen Traunreuter trotz intensiver Bemühungen nicht mehr retten – 33-jähriger Unfallgegner wird schwer verletzt nach Salzburg geflogen

LAUFEN/LEBENAU. Am Donnerstagabend, 18. Oktober, kurz nach 18.30 Uhr hat sich auf der B20 bei Lebenau ein Hochgeschwindigkeitsunfall ereignet, bei dem ein überholender 24-jähriger Traunreuter mit seinem Ford Focus frontal mit dem entgegenkommenden Mercedes Vito eines 33-jährigen Freilassingers zusammenstieß. Der Aufprall war so heftig, dass der 24-Jährige trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte noch vor Ort verstarb. Den schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzten 33-Jährigen flog die Besatzung des Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ zum Salzburger Landeskrankenhaus.

Den bisherigen Ermittlungen der Laufener Polizei zufolge fuhr der 24-jährige Traunreuter mit seinem Ford Focus auf der B20 von Laufen kommend in Richtung Tittmoning. Im Kurvenbereich nahe dem Weiler Lebenau überholte er in einer unübersichtlichen Kurve einen Lkw, der vor ihm fuhr. Dabei stieß er mit dem entgegenkommenden Mercedes-Kleinbus zusammen, der von einem 33-jährigen Freilassinger gesteuert wurde.

Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Laufen, Leobendorf und Kirchanschöring und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen aus Freilassing und dem Salzburger Land, dem Burghausener Notarzt, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ zum Unfallort. Die Besatzung des Fridolfinger Rettungswagens kam mit Patient an der Unfallstelle vorbei und kümmerte sich um die Erstversorgung.

Der Traunreuter wurde bei dem Unfall in seinem Focus eingeklemmt, wobei ihn die Feuerwehr mit dem hydraulischen Rettungssatz befreien musste. Trotz aller Bemühungen durch Notarzt und Notfallsanitäter verstarb er noch an der Unfallstelle. Der Freilassinger wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und mit „Christophorus 6“ zum Salzburger Landeskrankenhaus geflogen. Der Gesamtschaden an den beiden Autos beträgt laut Polizei rund 14.000 Euro.


0 Kommentare