20.07.2018, 09:27 Uhr

Bundespolizei nimmt Afghanen fest Schleusung kurz nach der Grenze unterbunden

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Am Mittwoch, 18. Juli 2018, hat die Bundespolizei Freilassing an der Anschlussstelle Piding Nord drei Afghanen festgenommen. Das Trio konnte den Beamten keine erforderlichen Einreisepapiere vorlegen.

PIDING Sie stehen im Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland. Gegen den 26 Jahre alten Fahrer ermittelt die Bundespolizei zudem noch wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern.

Am Mittwochvormittag hat eine Fahndungsstreife der Bundespolizeiinspektion Freilassing auf der BAB 8 in Fahrtrichtung München ein Fahrzeug mit österreichischer Zulassung kontrolliert. Die Zivilstreife bemerkte das Fahrzeug beim Grenzübertritt an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach. Auf Höhe der Anschlussstelle Piding stoppten die Fahnder das Auto. Im Wagen stellten die Beamten als Fahrer einen 26-jährigen Afghanen fest. Die beiden Mitfahrer im Alter von 18 und 24 Jahren waren ebenfalls afghanischer Herkunft. Bei der Überprüfung händigten die Personen den Bundespolizisten verschiedene Personaldokumente aus, welche allesamt nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigten. Gegen die drei Männer bestand somit der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland und gegen den Fahrer zusätzlich des Einschleusens von Ausländern. Sie mussten den Fahndern zur Bundespolizeiinspektion nach Freilassing folgen.

Gegen die drei Afghanen hat die Bundespolizei Freilassing eine Strafanzeige wegen der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland gefertigt. Sie wurden noch am Nachmittag nach Österreich zurückgewiesen. Gegen den 26-jährigen Fahrer ermitteln die Bundespolizisten zudem noch wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten eine geringe Menge Marihuana auf. Dies konnte bis dato noch keinem der drei Männer einwandfrei zugeordnet werden.

 

Bereits in der Nacht auf Mittwoch hat die Freilassinger Bundespolizei am Grenzübergang Schwarzbach einen 26-jährigen Deutschen festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg – Fürth wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Das Amtsgericht Nürnberg verurteilte den deutschen Staatsbürger im Oktober letzten Jahres zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro oder einer ersatzweisen Freiheitsstrafe von 90 Tagen Gefängnis.  

Der in Bayern lebende Mann konnte die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen. Die Bundespolizisten lieferten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt nach Bad Reichenhall ein. Hier wird er seine 90-tägige Haftstrafe absitzen müssen.


0 Kommentare