29.06.2018, 09:54 Uhr

42 Millionen Mal abgedruckt Ramsauerin Hanni (20) wurde zum BILD-Shootingstar


Hanni tauschte Bergidylle mit Großstadthektik: Sie durfte für ein „Real-Life-Experiment“ nach Berlin fahren und erlebte aufregende Tage im Großstadtdschungel.

RAMSAU/BERLIN. 42 Millionen Mal lacht Hanni Maltan (20) aus der WM-Sonderausgabe der BILD-Zeitung. Von solch einer doppelseitigen Top-Story kann der ein oder andere Promi sicherlich nur träumen. Doch für Hanni aus der Ramsau und Julia (24) aus Berlin ist diese Möglichkeit wahr geworden.

„Kann man Heimat tauschen?“ lautete die Überschrift, unter der die BILD über das „Real-Life-Experiment“ der beiden jungen Frauen berichtete. Das bedeutet, jede sollte für ein paar Tage in das Leben des anderen schlüpfen. Friseurin und Modedesignerin Julia verbrachte die Zeit auf dem Bergbauernhof von Hannis Familie. Die heimatverbundene Ramsauerin reiste in den Großstadt-Dschungel Berlins. „Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagt die 20-Jährige. „Es war eine unglaubliche Erfahrung, besonders die Fotoshootings daheim und in Berlin waren aufregend, aber auch sehr hektisch.“ Umschwirrt von einem fünfköpfigen BILD-Team kam sich die quirlige junge Frau fast schon komisch vor: „Das Team war super nett und professionell, aber alle wollten mich mit Samthandschuhen anfassen. Jeder hat gefragt, ob er mir was abnehmen kann, dauernd ist die Visagistin mit dem Puder um mich herum geschwirrt und die Friseurin hat mir die Frisur zurechtgezupft. Ich bin ja kein Promi, da kam ich mir irgendwann komisch vor“, lacht Hanni.

In Berlin angekommen, marschierte die sympathische Ramsauerin erst mal im selber genähten Dirndl-Gwand durch die Straßen. Man möchte meinen, sie sei dabei aufgefallen, wie ein bunter Hund, jedoch: „Nein überhaupt nicht! Berlin ist so lebhaft, da laufen viele schräge Vögel rum, da falle ich im Dirndl doch gar nicht auf“, so die gelernte Tourismus-Kauffrau.

Neben Fotoshooting- und Sightseeing-Programm gab‘s zur Stärkung statt Leberkassemmel und Schweinsbraten mittags Currywurst mit Pommes und abends israelische Küche. „Total guad! So international und so viele verschiedene Eindrücke. Ich bin gar nicht mehr zur Ruhe gekommen“, erinnert sich Hanni. Ein weiteres kleines Highlight: der Besuch der BILD-Redaktion und ein Abend in einem Theater, das im Freien spielte. Nach diesem aufregenden Experiment in Berlin hat Hanni jedoch klar ihr Fazit gezogen: „Heimat kann man auf keinen Fall tauschen. Für ein paar Jahre könnte ich mir vielleicht vorstellen, in einer Stadt zu leben. Länger aber nicht. I bin hoid einfach a Bergmensch und wo mei Familie is, do bin i wirklich dahoam.“


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