17.05.2018, 09:35 Uhr

850 aktive Helfer stehen bereit Wasserwacht für Badesaison gerüstet

Die ehrenamtlichen Mitglieder der BRK-Wasserwacht sind an den Gewässern im Landkreis präsent, um Badeunfälle zu verhindern und im Notfall schnell und wirksam zu helfen. (Foto: BRK KV TS)Die ehrenamtlichen Mitglieder der BRK-Wasserwacht sind an den Gewässern im Landkreis präsent, um Badeunfälle zu verhindern und im Notfall schnell und wirksam zu helfen. (Foto: BRK KV TS)

Mit dem Beginn der Badesaison öffnen viele Schwimmbäder in diesen Tagen ihre Pforten. Traunreut, Traunstein und Trostberg haben schon geöffnet. Die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) erwartet an den nächsten Wochenenden vermehrt Schwimmer und Wassersportler an den bayerischen Seen, Bädern und Flüssen.

TRAUNSTEIN Die 20 Ortsgruppen der BRK-Kreiswasserwacht Traunstein haben sich auf den zu erwartenden Ansturm eingestellt. „Die Gruppen sind bereit für den Dienst“, berichtete Hans-Michael Weisky, der Vorsitzende der BRK-Kreiswasserwacht und betonte: „Wir werden wie gewohnt präsent sein.“

Rund 850 aktive Wasserwachtler leisten an den stationären Rettungsstationen im Landkreisgebiet abwechselnd Wachdienst, um im Ernstfall schnelle und wirksame Hilfe leisten zu können. Zusätzlich betreibt der BRK-Kreisverband Traunstein drei mobile Schnelleinsatzgruppen (SEG) Wasserrettung in Obing, am Waginger See/Tachinger See (Tengling/Törring) und in Bergen. Letztere ist seit November 2017 aktiv und soll den südlichen Bereich des Landkreises mitabdecken, erklärte Weisky. Bereits jetzt 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist die Rettungsstation in Chieming.

Tragische und nicht selten auch tödliche Unfälle blieben im Freistaat aber trotz der Wachsamkeit der Wasserwacht auch im Vorjahr nicht aus. Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Kreislauf-probleme wegen zu starker Sonnenbestrahlung sind die häufigsten Gründe dafür.

Damit das Baden zu einem sicheren Vergnügen wird, sind ein paar einfache Regeln zu beachten. So ist es wichtig, nicht übermüdet, stark erhitzt, mit vollem Bauch oder gar unter Alkohol-, Medikamenten- und Drogeneinfluss ins Wasser zu gehen. Ebenfalls unterlassen sollte man das Rennen am Beckenrand, das Schwimmen und Tauchen im Bereich von Sprunganlagen sowie das Stoßen anderer Personen ins Wasser. Zeit, das Wasser zu verlassen wird es bei Sturm, Gischt oder Gewitter oder auch wenn man zu frieren beginnt. Nichtschwimmer wird zudem dringend davon abgeraten, aufblasbare Schwimmkörper als Schwimmhilfen zu verwenden. Sollte es zu einem Unfall kommen, sollte über die Notrufnummer 112 schnelle und wirksame Hilfe gerufen werden.


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