02.05.2018, 10:11 Uhr

Anwohner flohen in letzter Sekunde Sieben-Tonnen-Fels stürzt auf Veranda einer Gartenhütte

(Foto: Landespolizeidirektion Salzburg)(Foto: Landespolizeidirektion Salzburg)

Nachdem vier Anwohner von einem lauten Geräusch aufgeschreckt wurden, flüchteten sie von ihrem Grundstück. Gerade noch rechtzeitig konnten sie sich in Sicherheit bringen ...

LUNGAU/TWENG. Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich am späten Nachmittag des 29. April 2018 im Lungau ein Felssturz.

Das betroffene Grundstück des Wohnhauses befindet sich direkt unterhalb eines steilen Waldhanges der dortigen Gebirgslandschaft. Hinter dem Haus im Gemeindegebiet von Tweng befindet sich ein steiler Hang, der über einige hundert Höhenmeter ansteigt und schließlich in eine Felswand übergeht.

Zur Vorfallzeit befanden sich vier Anrainer, drei Männer im Alter von 39, 62 und 71 Jahren, sowie eine Frau im Alter von 82 Jahren auf der Veranda einer Gartenhütte hinter dem Wohnhaus.

Nachdem die Anrainer von lauten Geräuschen aufgeschreckt worden waren, brachten sie sich in Richtung der Katschberg-Straße (B 99) in Sicherheit, bevor ein mindestens sieben Tonnen schwerer Felsblock aus dem Wald rollte, und unmittelbar vor der Gartenhütte zum Liegen kam.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, jedoch wurden einige Gegenstände der Hauseigentümer zerstört. Ein am 30. April 2018 vom Landesgeologen durchgeführter Sichtungsflug mit dem Polizeihubschrauber ergab kein unmittelbares Gefährdungspotential. Eine Evakuierung der Anrainer konnte unterbleiben.


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