15.12.2018, 12:49 Uhr

Suizidversuch Sprung von Eisenbahnbrücke verhindert

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Beabsichtigter Suizid eines Mannes konnte im letzten Moment von mehreren Polizeistreifen verhindert und der Mann in ein Klinikum eingeliefert werden.

REGEN Glimpflich endete am Freitagabend ein zunächst dramatischer Polizeieinsatz bei Regen, nachdem ein Triebwagenführer der Waldbahn eine Person auf einer Eisenbahnbrücke gemeldet hatte.

Mehrere sofort alarmierte Streifen der Polizeiinspektion Regen und der Bundespolizei Zwiesel konnten wenig später tatsächlich einen Mann feststellen, der bereits auf dem Geländer der Brücke saß und offensichtlich in die Tiefe springen wollte. Bei der vorsichtigen Annäherung der Polizisten beendete der Mann aber zunächst sein Vorhaben und lief weg.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann abermals seinen Plan umsetzten würde, wurde im Umfeld der Brücke und der Gleisanlage eine Suche nach dem Mann durchgeführt, zu der in der Dunkelheit auch ein Hubschrauber der Bundespolizei aus Schwandorf angefordert worden ist. Noch vor dem Eintreffen des Polizeihubschraubers konnte der 44-jährige Mann aber in der Nähe der Brücke von einer Polizeibesatzung aufgegriffen und in Gewahrsam genommen werden.

Da der Mann offensichtlich tatsächlich seinem Leben nach mehreren vorausgegangenen Schicksalsschlägen ein Ende bereiten wollte, wurde er zur Behandlung in einer Fachklinik untergebracht.


0 Kommentare