21.06.2018, 10:06 Uhr

Zugunfall Mofafahrer verunglückt tödlich

(Foto: fotohobi/123RF)(Foto: fotohobi/123RF)

Mofafahrer übersieht an unbeschranktem Bahnübergang einen herannahenden Zug, wird von diesem erfasst. Und verstirbt noch an der Unfallstelle.

AUßENRIED/LANGDORF Am 20. Juni, gegen 19.15 Uhr, wollte ein 62-jähriger Mofafahrer bei Außenried an einem Feldweg einen mit Andreaskreuz gekennzeichneten Bahnübergang überqueren. Hierbei übersah der 62-jährige offensichtlich die von Zwiesel nach Bodenmais fahrende Länderbahn und es kam zum Unfall. Der Lokführer konnte trotz einer Notbremsung einen Frontalzusammenstoß nicht mehr vermeiden und erfasste den Mofafahrer. Dieser wurde durch den Aufprall ins anliegende Gleisbett geschleudert.

Unter den mit insgesamt sieben Fahrgästen besetzten Zug befand sich zufällig ein Arzt, der versuchte den Verunglückten an Ort und Stelle zu reanimieren. Trotz dem hinzugerufenen Notarzt mit Rettungsdienst verliefen die Versuche jedoch ohne Erfolg. Der 62-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die Bahn entsandte einen Notfallmanager. Ein Kriseninterventionsteam und der Rettungsdienst betreuten am Unfallort nachträglich eingetroffene Angehörige.

Die Feuerwehren Regen, Brandten und Zwiesel unterstützten bei der Bergung und Abschleppung und leuchteten die Unfallstelle aus. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Spurensicherung durch einen Unfallgutachter an. Das Mofa des Verunglückten wurde sichergestellt. Die Bahnstrecke Zwiesel-Bodenmais musste rund drei Stunden, bis zur Bergung des Verstorbenen, dem Abtransport des Zuges und der Abschleppung des Mofas, für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Schadenshöhe kann momentan noch nicht abgeschätzt werden.


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