11.11.2020, 15:36 Uhr

Über A 94 geschmuggelt Bundespolizei befreit Hundewelpen

Diese Baby-Malteser wurden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt. Foto: BundespolizeiDiese Baby-Malteser wurden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt. Foto: Bundespolizei

Von der Autobahn ins Tierheim - Bundespolizei stellt Hundewelpen sicher

Altötting. Bundespolizisten haben am Dienstag, 10. November, auf der A 94 drei Hundewelpen sichergestellt und an ein Tierheim übergeben.

Fahnder der Mühldorfer Bundespolizei haben Dienstagfrüh bei Grenzkontrollen auf der A94 auf Höhe Anschlussstelle Altötting ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung gestoppt. Alle vier Insassen konnten sich bei der Kontrolle ordnungsgemäß ausweisen.

Im hinteren Fahrgastraum entdeckten die Beamten zwei Malteserwelpen in einer Hundebox. Bei Durchsicht der Impfausweise stellten die Fahnder fest, dass zwei Welpen erst sechs beziehungsweise acht Wochen alt waren und damit zu früh von der Mutter getrennt wurden. Die vorgeschriebene Tollwut-Impfung hatten die Jungtiere auch nicht. Bei einem dritten Welpen, der in einer weiteren Box ungesichert auf dem Gepäck der Insassen im Kofferraum lag, konnte das Alter nicht zweifelsfrei bestimmt werden.

Die Grenzpolizisten verständigten das zuständige Veterinäramt und stellten die drei Welpen in Amtshilfe sicher. Die kleinen Hunde wurden in ein Tierheim gebracht und sollen sich nun in einer mehrwöchigen Quarantäne erholen.

Die Bundespolizisten zeigten den 26-jährigen rumänischen Fahrer wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz an. Nachdem er auch noch eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200 Euro bezahlt hatte, durfte er seine Reise fortsetzen.