05.05.2019, 10:39 Uhr

Keine Verletzten Dachstuhlbrand in Altötting

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Die Bewohner fanden im Hotel und bei Verwandten Unterschlupf

ALTÖTTING. Am Samstag, 4. Mai, kam es aus bislang ungeklärter Ursache am Nachmittag zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Altötting. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, das Haus ist jedoch zunächst unbewohnbar. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen.

Anwohner verständigten gegen 16.30 Uhr die Integrierte Leitstelle, als sie eine Rauchsäule über dem Gebäude am Simon-Dach-Platz bemerkten. Die unmittelbar danach anrückenden Feuerwehr- und Rettungskräfte evakuierten umgehend die Bewohner und leiteten die Brandbekämpfung ein. Ihren intensiven Bemühungen ist es zu verdanken, dass lediglich der Dachstuhl erheblich beschädigt wurde, das Gebäude selbst jedoch nicht mehr als den Umständen entsprechend in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Zur Brandbekämpfung mussten im mittleren Teil des Drei-Spänners Teile des Dachs geöffnet werden. Nach Eindämmung des Brandes durch die Feuerwehr Altötting waren dort einige Wohnungen zumindest vorübergehend nicht mehr bewohnbar. Betroffene Anwohner kamen zwischenzeitlich bei Verwandten und Bekannten unter. Einem älteren Ehepaar wurde von der Stadt Altötting eine Unterkunft in einem örtlichen Hotel organisiert.

Insgesamt 107 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren aus Altötting und dem gesamten Umland sowie 27 Mitglieder des Rettungsdienstes und Einsatzkräfte der Polizei waren an dem Einsatz beteiligt. Glücklicherweise mussten bei dem Brandereignis keinerlei Verletzte beklagt werden.

Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Traunstein übernahm noch am selben Tag die Ermittlungen zur Brandursache. Ersten Einschätzungen zufolge beläuft sich die Schadenshöhe auf etwa 80.000 Euro. Die Brandursache ist noch unbekannt, eine vorsätzliche Brandstiftung erscheint nach momentaner Sachlage unwahrscheinlich. In den nächsten Tagen wird ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes den Schadensort untersuchen.


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