04.04.2019, 12:50 Uhr

An die Falsche geraten ... Behördenschulung durch die Burghauser Grenzpolizei trägt Früchte

Foto: kzenon/123RF (Foto: kzenon/123RF)Foto: kzenon/123RF (Foto: kzenon/123RF)

Verwaltungsangestellte in Töging unterstützte Burghauser Grenzpolizisten

TÖGING. Im Rahmen der Behördenfahndung schulten Experten der Burghauser Grenzpolizei u.a. die Mitarbeiter der Einwohnermeldeämter im Landkreis Altötting und Burghausen. Ziel war, den Mitarbeitern der Behörden Wissen und Sensibilität für ihnen vorgelegte Dokumente bzgl. potentieller Fälschungsmerkmale zu vermitteln. Dass diese Schulungen nützlich und wirksam sind, bewies am Mittwoch eine Verwaltungsangestellte der Stadt Töging: Ein vermeintlicher Rumäne wurde mit seinem Arbeitgeber bei der Behörde vorstellig, um eine Arbeitserlaubnis zu beantragen. Die Mitarbeiterin der Stadt hatte den Verdacht, dass der rumänische Pass gefälscht sein könnte und wandte sich zur Überprüfung an die Burghauser Grenzpolizisten. Die Experten erkannten den Ausweis sofort als Totalfälschung. Die Identität des 38-jährigen Mannes konnte anhand seines ukrainischen Reisepasses einwandfrei geklärt werden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden drei weitere vermeintliche Rumänen, die sich ebenfalls falsche rumänische Pässe besorgt hatten, um, was ihnen als Ukrainer nicht möglich war, die Freizügigkeit des Arbeitsmarktes in der EU auszunutzen. Die Burghauser Grenzpolizisten nahmen die vier Ukrainer wegen illegalen Aufenthaltes und Urkundenfälschung fest und führten sie dem Haftrichter vor.


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