09.02.2019, 09:01 Uhr

Wildunfall bei Perach Drei verletzte Männer und ein totes Reh

Mehrere Verletzte und 21.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Wildunfalls

PERACH. Am Freitag, 8. Februar, befuhr ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker die Kreisstraße AÖ 5. Hierbei kollidierte er in der Nähe des Weilers Rothaus mit einem Reh, welches durch den Zusammenstoß getötet wurde und mittig auf der Fahrbahn liegen blieb.

Im nachfolgenden Verkehr hielt ein andere Autofahrer gegen 18.15 Uhr an, um nach dem Reh zu sehen und es von der Straße zu räumen.

Danach befuhr ein 51-jähriger Fahrzeuglenker aus dem Landkreis Altötting die Kreisstraße in Fahrtrichtung Perach. Aufgrund der aktivierten Warnblinkanlage des am Fahrbahnrand abgestellten Autos verringerte er seine Geschwindigkeit. Der nachfolgende 19-jährige Fahrzeuglenker erkannte die Gefahrenlage zu spät und fuhr auf den vor ihm befindlichen Pkw des 51-Jährigen auf.

Durch den Aufprall wurde das Auto des 51-Jährigen nach links in Richtung des dort am Fahrbahnrand geparkten Pkw geschleudert und touchierte den dort stehenden Mann. Das Auto des 19-Jährigen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam unterhalb des etwa vier Meter hohen Abhangs zum Stehen.

Drei Personen kamen mit jeweils leichten Verletzungen zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 21.000 Euro. Die Feuerwehr Perach war mit 15 Personen im Einsatz.

Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeuglenker, welcher sich nach dem Wildunfall unerkannt von der Unfallstelle entfernte, erbittet die PI Altötting unter Tel. 08671/9644-0.


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