08.02.2019, 11:10 Uhr

Nach Blechschaden Slowenischer Lkw aus dem Verkehr gezogen

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Schwertransport war zu lang - ein zweites Gespann musste Teile der Ladung aufnehmen

BURGHAUSEN. Zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw-Gespannen wurde die Polizei Burghausen am Donnerstag, 7. Februar, gerufen. Gegen 6 Uhr waren ein slowenischer Lkw-Zug und einer aus Nordrhein-Westfahlen auf der B 20 in Richtung Marktl nach der Auffahrt an der Krake seitlich aneinandergeraten.

Beide Fahrer warfen dem jeweiligen Kontrahenten vor, die Verkehrsregeln nicht eingehalten zu haben. Der Schaden an beiden Zügen beläuft sich insgesamt auf ca. 10.000 Euro.

Der Slowene fuhr einen grundsätzlich genehmigten Schwertransport, allerdings mit Überlänge und unter veränderten Umständen, für die die Genehmigung nicht mehr gültig war. Deshalb wurde ihm die Weiterfahrt untersagt, bis das slowenische Unternehmen ein zweites Gespann nach Burghausen organisierte und die Ladung aufgeteilt werden konnte. Vom Fahrer wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten, gegen das Unternehmen ist ein Verfahren wegen Gewinnabschöpfung eingeleitet, weil davon ausgegangen wird, dass es wirtschaftliche Vorteile daraus ziehen wollte.


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