24.09.2018, 12:15 Uhr

Lebensgefährlich Sabotage – Eisenstange im Maisfeld versteckt

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Schon wieder wurde bei Erntearbeiten in einem Maisfeld ein Häcksler mit im Feld versteckten Eisenteilen beschädigt

GARCHING/ALZ. Was sich innerhalb einer Woche gleich zweimal bei der Maisernte im Landkreis ereignet hat, ist nicht nur Sachbeschädigung, sondern auch gefährlich für Leib und Leben der Häckslerfahrer und damit alles andere als ein harmloses Kavaliersdelikt. In einem Fall wurde eine Eisenstange ins Feld gesteckt, im anderen Maispflanzen mit Eisenteilen behängt. Geraten die Metallteile ins Häckselwerk, beschädigen sie nicht nur die Schneidwerkzeuge der Maschinen, als lebensgefährliche Geschosse können sie auch die Häckslerfahrer erwischen.

Am Donnerstag, 20. September, gegen 15 Uhr, wurde ein Maishäcksler bei Arbeiten auf einem Feld bei Lacken/Garching beschädigt. Er fuhr über eine im Feld steckende Eisenstange. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Es besteht der Verdacht, dass die Eisenstange dort vorsätzlich angebracht wurde.

Wie bereits berichtet wurden auch schon am Freitag, 14. September, um 19 Uhr, bei Erntearbeiten in einem Maisfeld auf Höhe Staudham bei Altötting Maispflanzen mit manipulierten Eisenteilen entdeckt. Hier schlugen die Metalldetekoren eines Maishäcksler an. Die Maschine wurde vor dem Entstehen eines Sachschadens automatisch abgestellt.

Hinweise in beiden Fällen bitte an die Polizeiinspektion Altötting unter der Rufnummer 08671/96440


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