03.07.2018, 15:50 Uhr

Aus der Waffenamnestie beschert Arbeit Polizei Burghausen mit Waffen überschwemmt

(Foto: Polizei Burghausen)(Foto: Polizei Burghausen)

Innerhalb von drei Tagen wurden 22 Langwaffen, 18 Kurzwaffen, ca. 10 Kilogramm Munition abgegeben

BURGHAUSEN. Am 27. Juni hatte das Wochenblatt Altötting über die bis 1. Juli 2018 laufende Waffenamnestiereglung berichtet. Daraufhin hatten die Beamten der PI Burghausen alle Hände voll damit zu tun, den Andrang der Bürger zu bewältigen. Fast stündlich kamen Landkreisbürger zur Polizei, um ihre „Dachbodenfunde“ straffrei abzugeben.

Innerhalb von drei Tagen wurden 22 Langwaffen, 18 Kurzwaffen, ca. 10 Kilogramm Munition abgegeben. Die Palette der abgegebenen Waffen reichte vom Luftgewehr über Kleinkalibergewehre bis zu alten, historischen Vorderladern. Erwähnenswert ist auch die Abgabe der Hülse einer Artilleriegranate aus dem 2. Weltkrieg sowie drei Pfund Schwarzpulver. Letztgenanntes ist nicht von der Amnestieregelung erfasst. Die abgegebenen Waffen und die Munition werden vom Bayerischen Landeskriminalamt der Verwertung zugeführt.

Das Foto zeigt einen Ausschnitt der in Burghausen abgegebenen Waffen.


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