29.05.2018, 16:24 Uhr

Polizei greift zu Von der Autobahn direkt ins Gefängnis

(Foto: 123rf)(Foto: 123rf)

Gefälschter Ausweis half bei der Kontrolle durch die Burghauser Schleierfahnder nicht

NEUÖTTING. Obwohl ein 26-jähriger Deutscher mit einem gefälschten Ausweis versuchte, die kontrollierenden Beamten über seine wahre Identität zu täuschen, klickten zum Schluss die Handschellen. Ein seit über einem Jahr gesuchter Drogendealer sitzt nun in Haft.

Am Montagabend, 28. Mai, führten die Burghauser Schleierfahnder auf der A94 bei Neuötting eine verdachtsunabhängige Fahrzeugkontrolle durch.

Routinemäßig wurde bei allen Fahrzeuginsassen auch eine Identitätsfeststellung durchgeführt. Ein 26-jähriger Mitfahrer händigte hierbei einen italienischen Personalausweis aus.

Bei der Inaugenscheinnahme des ausgehändigten Dokumentes stellten die Beamten fest, dass dieses wohl gefälscht war. Durch weitere Überprüfungen konnte der erste Verdacht bestätigt und die rechtmäßigen Personaldaten des Wohnsitzlosen ermittelt werden.

Ein Abgleich seiner wahren Identität mit dem internationalen Fahndungsbestand brachte schnell den Grund des Täuschungsversuches ans Tageslicht. Der Arbeitslose wurde seit über einem Jahr von den deutschen Justizbehörden wegen mehrerer Verbrechen nach dem Betäubungsmittelgesetz mit Haftbefehl gesucht.

Nachdem der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde, wartet er nun in einer Justizvollzugsanstalt auf seinen Prozess. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm wegen der ihm vorgeworfenen Taten mehrere Jahre Haft.


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