10.05.2018, 10:57 Uhr

Die etwas andere Polizeiarbeit Beim Graben auf den Hund gekommen

Verdächtige Knochenfunde in einem Altöttinger Garten riefen Polizei, Kriminaldauerdienst und einen Orthopäden auf den Plan

ALTÖTTING. Wenn man der mittelalterlichen Symbolik folgt, so gilt der Hund als Zeichen der Treue und der Wachsamkeit. So war am Boden von mancher Geldkassette ein solcher abgebildet, der auf die dort abgelegten Gulden ein wohlwollendes Auge haben sollte. Ging die Barschaft zur Neige, so wurde er sichtbar und man war „auf den Hund gekommen“!

Vergleichbares geschah am Dienstag, 8. Mai, einem 41-jährigen Altöttinger, der in seinem Garten den Boden umgrub. Er stieß dabei auf verschiedene Knochen aus dem Bein- bzw. Schulterbereich, die auf Anhieb nicht zugeordnet werden konnten.

Da sowohl Streifenbeamten der PI Altötting wie auch Kollegen des Kriminaldauerdienstes kein abschließendes, osteologisches Urteil fällen konnten, sprach man kurzerhand mit den Gebeinen bei einem Orthopäden als Knochenfachmann vor. Dieser ordnete die „Boana“ der tierischen Welt - vermutlich einem „canis lupus familiaris“ (= Haushund) - zu.

Für den Gartler ist nun klar, „wo der Hund (des Vorbesitzers) begraben“ lag!


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