20.03.2018, 15:23 Uhr

An Haltestellen und Zebrastreifen Polizei macht mit Kontrollen ernst

(Foto: Polizei Bayern)(Foto: Polizei Bayern)

Dreizehn Verkehrssünder verwarnt: Zu schnell am Bus vorbei und am Zebrastreifen nicht angehalten

BURGKIRCHEN. Am Dienstag, 20. März, wurde in Burgkirchen durch Beamte der Polizeiinspektion Burghausen der Schulweg überwacht.

Besonderer Augenvermerk wurde, hinsichtlich der steigenden schweren Verkehrsunfälle von Kindern auf dem Schulweg, auf das richtige Verhalten an Zebrastreifen und an Bushaltestellen gelegt. Im Rahmen dieser Schulwegüberwachung konnten im Zeitraum von 7 bis 8 Uhr einige Verstöße im Bereich der Bushaltestellen an der Kreuzung Martin-Ofner-Strasse/Ecke Thalhauserstraße festgestellt werden.

Insgesamt wurden dreizehn Fahrzeugführer beanstandet. Acht Fahrer hielten die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit während der Vorbeifahrt an einem stehenden Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage nicht ein und wurden mit einem Verwarnungsgeld von 15 Euro belegt.

Am Fußgängerüberweg, dem sogenannten Zebrastreifen, der direkt zur überwachten Bushaltestelle führt, verhielten sich weitere vier Verkehrsteilnehmer nicht vorschriftsgemäß. Obwohl wartende Schulkinder und Erwachsene den Überweg erkennbar benutzen wollten, hielten die Lenker nicht an. Gegen Sie wurde im Rahmen der anschließenden Anhaltung ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Sie haben mit einer Geldbuße in Höhe von 80 Euro und jeweils einem Punkt in der Verkehrssünderdatei zu rechnen.

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer benutze während der Vorbeifahrt am Zebrastreifen erkennbar ein Mobiltelefon. Auch gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Burghausen kündigt für die nächste Zeit verstärkte Kontrollen rund um den Schulweg an und mahnt zur besonderen Vorsicht in sensiblen Verkehrsbereichen.


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