25.02.2018, 08:39 Uhr

Brand in Wohnhaus Sechs Personen vor Flammen gerettet


Dank einer aufmerksamen Autofahrerin konnte am frühen Sonntagmorgen ein großes Brandunglück verhindert werden.

ALTÖTTING. Sechs Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses kamen mit leichten Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus, nachdem es am frühen Sonntagmorgen, 25. Februar 2018, in dem Gebäude zu einem Schmorbrand und starker Rauchentwicklung gekommen war. Der Kriminaldauerdienst (KDD) übernahm vor Ort die Untersuchungen zur Brandursache.

Eine aufmerksame Passantin hatte am Sonntagmorgen gegen 05.30 Uhr bemerkt, dass es aus dem Kellerbereich eines Wohn- und Geschäftshauses in der Mühldorfer Straße stark rauchte. Die Frau verständigte daraufhin sofort über die „110“ die Einsatzzentrale im Polizeipräsidium, von wo aus die Integrierte Leitstelle (ILS) mitalarmiert wurde.

Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Altötting war zuerst vor Ort und sorgte dafür, dass alle Bewohner das Haus verließen. Denn die beißenden Rauchschwaden aus dem Kellerbereich waren zwischenzeitlich immer stärker geworden. Mit Atemschutzgerät drangen dann die Helfer der Feuerwehr Altötting ins Gebäude ein, löschten den Brand ab und sorgten so dafür, dass sich das Feuer vom Keller nicht auf die oberen Etagen ausbreiten konnte.

Sechs Bewohner aus dem Haus wurden vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt. Alle kamen mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus zur genaueren Untersuchung. Der entstandene Sachschaden an dem Gebäude wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo übernahm vor Ort die Untersuchungen zur Brandursache. Dabei wurde festgestellt, dass ein technischer Defekt an der Elektroinstallation im Keller den Schmorbrand ausgelöst hatte.


0 Kommentare