30.11.2017, 10:49 Uhr

Für rund 90.000 Euro Schlauchwaschanlage für die Feuerwehr Töging

(v.r.) Erster Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Thomas Weggartner, Kreisbrandmeister Johann Grabmaier, Tobias Dietrichsbruckner und Kreisbrandrat Werner Huber. (Foto: Stadtverwaltung Töging)(v.r.) Erster Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Thomas Weggartner, Kreisbrandmeister Johann Grabmaier, Tobias Dietrichsbruckner und Kreisbrandrat Werner Huber. (Foto: Stadtverwaltung Töging)

Die Freiwillige Feuerwehr Töging am Inn hat eine in Großteilen erneuerte „Waschanlage“ für Feuerwehrschläuche in Betrieb genommen

TÖGING. Der städtische Mitarbeiter Tobias Dietrichsbruckner, zuständig u.a. für das Feuerwehrhaus an der Ludwig-der-Bayer-Straße und selbst aktives Mitglied der Feuerwehr, erklärt die Technik: „Die verschmutzten Schläuche werden in den Kassetten-Abwickel-Wagen eingeweicht und dann mit der Schlauchhochdruckwaschanlage, die mit 100 bar Druck arbeitet, verbunden. Nach der Reinigung erfolgt in der Prüfpumpen-Kompaktstation die Kontrolle der Druckfestigkeit des Schlauches. Das hierfür gebrauchte Prüfdruckwasser wird aufbereitet und wiederverwendet; dies war in der alten Anlage nicht möglich. Schließlich werden die Schläuche von der automatischen Schlauchaufhängeanlage zum Trocknen in den Schlauchturm gezogen. Auch die gesamte Prozesssteuerung wurde erneuert“.

Die alte Anlage war seit 1991 in Betrieb und entsprach nicht mehr den modernen Regeln der Technik. Darüber hinaus waren keine Ersatzteile mehr verfügbar, sodass der Töginger Stadtrat die Neuanschaffung beschlossen hatte.

Tögings Erster Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst zeigt sich von der Wichtigkeit dieser Investition überzeugt: „Damit stellen wir die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr auch in Zukunft sicher. Die Gesamtkosten für diese Anlage liegen bei rund 90.000 Euro. Ich bedanke mich beim Landkreis Altötting, der sich mit 10.000 Euro an den Kosten beteiligt hat, da auch die Schläuche der bei der Töginger Feuerwehr stationierten Hochwasserpumpe des Landkreises gereinigt werden können. Weiter fördert der Freistaat Bayern die Anschaffung mit einem Zuschuss in Höhe von rund 15.000 Euro.“


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