22.12.2020, 14:01 Uhr

Stellungnahme Flächenversiegelung an der Schule St. Wolfgang in Straubing – KJF weist Kritik des Bund Naturschutz zurück

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„Die KJF ist sehr überrascht über die Aussagen von Johann Meindorfer vom Bund Naturschutz. Bei einer kurzen telefonischen Anfrage hätten wir ihm gerne erläutert, dass es sich hier um eine vorübergehende Befestigung während der Generalsanierung mit Neubau der Bildungszentrums St. Wolfgang handelt“, so Michael Eibl Direktor der KJF, zur Kritik des Bund Naturschutz an einer Flächenversiegelung an der Schule St. Wolfgang an der Regensburger Straße in Straubing.

Straubing. Hier müssen 20 Busse anfahren können und viele Kinder, einige davon in Rollstühlen, problemlos ein- und aussteigen. Hierbei sei es Kindern mit starken motorischen Einschränkungen beziehungsweise Kindern die im Rollstuhl sitzen nicht zuzumuten, über geschotterte Flächen auf das Schulgelände zu gehen, so Eibl. „Des Weiteren wird die Fläche von den Schülern auch übergangsweise als Pausenhof genutzt. Hierbei ist dringend eine asphaltierte Fläche notwendig, weil gerade im Winter ein schlammiger Untergrund vorhanden ist. Es wurde allerdings ein Asphalt verwendet, der den Wasserabfluss ermöglicht.“

Das Bildungszentrum St. Wolfgang ist ein Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und eine inklusiv ausgerichtete Schule. Sie ist Versorgungsschule für die Stadt und den Landkreis Straubing. „Gerne erläutern unsere Experten dem BN die besonderes Anforderungen, die wir auch während der Generalsanierung erfüllen müssen“, so Eibl. Unmittelbar nach dieser Baumaßnahme werde der Belag wieder beseitigt und mit natürlichen Bewuchs gestaltet. „Ich bin der Meinung, dass uns dies bei anderen Bauprojekten wie zum Beispiel in der Papst Benedikt Schule vorbildlich gelungen ist. Ich schätze die Arbeit und das Engagement des Bund Naturschutz sehr. Seine Stellungnahmen finden bei der KJF bei unseren festen Baumaßnahmen stets Beachtung. Dabei setzen wir gerne auf den Dialog“, so Eibl abschließend.


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