16.11.2020, 15:43 Uhr

Wichtiger Lückenschluss Geh- und Radweg Hofweinzier-Bärndorf ist fast fertig

Der erste Abschnitt des Geh- und Radwegs zwischen Hofweinzier und Bärndorf ist fertig. Darüber freuen sich Markus Zitzelsberger (v.l.) vom Staatlichen Bauamt Passau, Roland Schneider vom Ingenieurbüro KEB, Christian Kelbel und Andreas Simeth, Firma Strabag, Xaver Fleischmann (KEB), Richard Krammer vom Bauamt der Stadt Bogen, Bürgermeister Andrea Probst und Walter Scheibinger (Bauamt Bogen). Foto: Stbapa/SüßDer erste Abschnitt des Geh- und Radwegs zwischen Hofweinzier und Bärndorf ist fertig. Darüber freuen sich Markus Zitzelsberger (v.l.) vom Staatlichen Bauamt Passau, Roland Schneider vom Ingenieurbüro KEB, Christian Kelbel und Andreas Simeth, Firma Strabag, Xaver Fleischmann (KEB), Richard Krammer vom Bauamt der Stadt Bogen, Bürgermeister Andrea Probst und Walter Scheibinger (Bauamt Bogen). Foto: Stbapa/Süß

Die Lücke zwischen dem Donau-Radweg und dem Donau-Regen-Radweg im Bereich Bogen wird geschlossen: Das Staatliche Bauamt Passau und die Stadt Bogen bauen einen kombinierten Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2139 zwischen Hofweinzier und Bärndorf. Der Abschnitt auf Höhe Firma Donautal ist fertig, dort haben sich Vertreter des Staatlichen Bauamts Passau, der Stadt Bogen, des Ingenieurbüros und der beauftragten Baufirma kürzlich getroffen.

Bogen. Auf einer Länge von 1050 Metern wird entlang der Staatsstraße 2139 zwischen Hofweinzier und Bärndorf ein kombinierter Geh- und Radweg gebaut. „Dieser Radweg ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen dem Donau-Radweg und dem Radweg in Richtung Miltach“, sagte Bogens Bürgermeisterin Andrea Probst beim Ortstermin am bereits fertiggestellten ersten Abschnitt: Entlang des Firmengeländes der Firma Donautal wurde auf einer Länge von 225 Metern der 2,50 Meter breite Geh- und Radweg gebaut, um die dortigen Verkehrsverhältnisse zu verbessern.

Fast fertig ist auch der zweite, 700 Meter lange Abschnitt, berichteten Christian Kelbel und Andreas Simeth von der ausführenden Firma Strabag aus Straubing. Dort wurde der Radweg wegen des landwirtschaftlichen Verkehrs zum Teil auf 3 Meter Breite ausgebaut. „Auch der letzte Abschnitt ist bereits geschottert und der Frostschutz ist eingebaut“, teilte Kelbel mit. Als Abschluss der Baumaßname wird im nächsten Jahr noch eine Radwegbrücke über den Bogenbach errichtet.

Mit den Arbeiten wurde im Oktober begonnen. „Ich hoffe, dass wir im Mai komplett fertig werden“, äußerte Bürgermeisterin Andrea Probst. Ihr Amtsvorgänger Franz Schedlbauer hatte die Maßnahme angestoßen, die dank guter Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten schnell umgesetzt werden kann. Das hoben auch Xaver Fleischmann und Roland Schneider vom beauftragten Planungsbüro KEB aus Straubing hervor: „Mit guten Ansprechpartnern geht so ein Projekt schnell voran.“

Auch Markus Zitzelsberger, der zuständige Sachgebietsleiter am Staatlichen Bauamt Passau, ist optimistisch, dass der komplette Radweg mit Beginn der Fahrradsaison 2021 genutzt werden kann. „Wir schaffen eine sinnvolle Ergänzung des Radwegenetzes im Landkreis und mit dem Lückenschluss bei Bärndorf auch einen Anschluss zur Donaubrücke“, stellte Zitzelsberger fest. Die Straßenbauverwaltung trägt die Planungs- und Grunderwerbskosten der Baumaßnahme und die Baukosten für den insgesamt rund einen Kilometer langen Radweg sowie den Bau der Radwegbrücke. Insgesamt investiert der Freistaat Bayern hier 714.000 Euro, die Stadt Bogen übernimmt die Baukosten für die breitere Ausführung im Bereich des landwirtschaftlichen Verkehrs. Angesichts des stetig zunehmenden Radverkehrs ist die Maßnahme, die in Kooperation zwischen dem Staatlichen Bauamt und der Stadt umgesetzt werde, notwendig und sinnvoll.


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