21.10.2020, 09:19 Uhr

Besuch Aiwanger bei Erfahrungsaustausch mit niederbayerischer Polizei

Leiter der PI Rottenburg, EPHK Bernahrd Walter, Polizeivizepräsident Manfred Jahn und Staatsminister Hubert Aiwanger vor der Polizeiinspektion Rottenburg an der Laaber. Foto: Oliver StöcklLeiter der PI Rottenburg, EPHK Bernahrd Walter, Polizeivizepräsident Manfred Jahn und Staatsminister Hubert Aiwanger vor der Polizeiinspektion Rottenburg an der Laaber. Foto: Oliver Stöckl

Staatsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger traf den niederbayerischen Polizeivizepräsidenten Manfred Jahn zum Erfahrungsaustausch über die Lage der Polizei in Niederbayern in den Räumen der Polizeiinspektion Rottenburg an der Laaber.

Niederbayern. Jahn erläuterte Aiwanger die aktuelle und geplante Stellensituation der niederbayerischen Polizei bis zum Jahr 2025. Das Polizeipräsidium Niederbayern erhält bis 2025 einen Stellenzuwachs um 434 Stellen auf einen zukünftigen Gesamtstellenstand von 2.583 inklusive Grenzpolizei. Er zeigte sich erfreut über die steigende Stellenanzahl und dass die Stellen in polizeilicher Eigenverantwortung auf die jeweiligen Dienststellen nach deren Bedarf verteilt werden können.

Aiwanger erklärte: „Die Polizei leistet eine hervorragende und unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit unseres Landes und es kommen immer neue Aufgaben hinzu. Deshalb ist es richtig, die Polizei personell zu verstärken. Es freut mich, dass in den nächsten Jahren deutlich mehr junge Polizisten in den Inspektionen vor Ort ankommen, um den Einsatz rund um die Uhr sicherzustellen.“

Polizeivizepräsident Jahn konnte Staatsminister Aiwanger noch die erfreuliche Nachricht überbringen, dass Niederbayern der sicherste Regierungsbezirk im Bayernvergleich ist. Während 2019 bayernweit 4.343 Straftaten je 100.000 Einwohner gezählt wurden, waren es in Niederbayern lediglich 3.515 Straftaten je 100.000 Einwohner. Er drückte Aiwanger seinen Dank für das stetige Interesse an der polizeilichen Arbeit und die Unterstützung aus.

Aiwanger sprach sich weiter für eine konkrete Bestrafung bei Angriffen auf die Polizei und bei Beschädigung von fremdem Eigentum aus. Gewalttätige Ereignisse wie zuletzt in Frankfurt und Stuttgart dürften nicht als Party verharmlost werden, sondern seien der Straftatbestand des Landfriedensbruchs. Politik und Justiz müssten hier eindeutig an der Seite der Polizei stehen. Er bedankte sich bei Polizeivizepräsident Manfred Jahn und Erstem Polizeihauptkommissar Bernhard Walter für die geleistete Arbeit zur Sicherheit in unserer niederbayerischen Heimat.


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