25.09.2020, 12:00 Uhr

Stadtratsfraktion beeindruckt Grüne zu Besuch im "Gedächtnis der Stadt Straubing"

Von links: Thomas Biermaier, Feride Niedermeier, Dr. Dorit Krenn, Jürgen Steinmetzer, Erhard Grundl und Heidi Webster Foto: Die GrünenVon links: Thomas Biermaier, Feride Niedermeier, Dr. Dorit Krenn, Jürgen Steinmetzer, Erhard Grundl und Heidi Webster Foto: Die Grünen

Ohne die wertvolle Arbeit des Straubinger Stadtarchivs würde viel Geschichte der Stadt in Vergessenheit geraten oder gar verloren gehen.

Straubing. Am Mittwoch besuchte die Stadtratsfraktion der Grünen die Leiterin des Archivs, Frau Dr. Dorit-Maria Krenn und ihren Kollegen Herrn Thomas Biermaier und zeigte sich beeindruckt vom umfassenden Bestand in den Räumen im Salzstadel.

Zum Bestand gehören etwa die original Kauf-Urkunde des Straubinger Rathauses aus dem Jahr 1382, aber auch Amtsbücher ab dem 15. Jahrhundert und unzählige Akten aus der Stadtverwaltung, von kulturellen und kirchlichen Einrichtungen, von Vereinen und Firmen. Dass sich die Formalien der Niederschriften aus dem Stadtrat seit dem Mittelalter kaum verändert haben, ließ die Stadträtinnen und Stadträten schmunzeln. Doch auch wer nach Dokumenten, Bildern, Presseartikeln oder Akten aus der jüngeren Stadtgeschichte forscht, wird fündig.

Frau Dr. Krenn erläuterte der Grünen-Fraktion die vielfältigen Aufgaben des Archivs, dessen Unterhalt zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählt. Zu diesen Aufgaben gehören u. a. die Übernahme, Bewertung, Aufbewahrung und Digitalisierung der Dokumente, die Aufklärung über die Stadtgeschichte und zunehmend auch die Beratung, Betreuung und Recherche in heimatkundlichen und familiengeschichtlichen Fragen.

Fasziniert zeigten sich die Stadträtinnen und Stadträte davon, dass das Stadtarchiv nicht nur die Geschichte der "Großkopferten", sondern die aller Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt erzählt.

Abschließend stellte die Fraktionsvorsitzende Feride Niedermeier fest: "Das Stadtarchiv ist als wertvoller Dienstleister für alle Bürgerinnen und

Bürger auch auf deren Mithilfe angewiesen. Wer alte Familienbilder, Postkarten, Fotografien oder gar historische Filmaufnahmen daheim hat, kann zum Erhalt der Stadtgeschichte beitragen, indem er diese der fachlichen Expertise unseres Stadtarchivs zur Verfügung stellt."


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