18.09.2020, 13:59 Uhr

Brücke bei Haberkofen Ersatzneubau läuft planmäßig – kritischer Bauwerkszustand des alten Brückenwerks in Straßkirchen

Ortstermin an der Baustelle mit Landrat, Bürgermeistern und Mitgliedern der Verwaltung und der beteiligten Firmen. Foto: LRA Straubing-BogenOrtstermin an der Baustelle mit Landrat, Bürgermeistern und Mitgliedern der Verwaltung und der beteiligten Firmen. Foto: LRA Straubing-Bogen

Bei einem Ortstermin überzeugten sich Landrat Josef Laumer, Straßkirchens Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter, Vertreter der Verwaltung und der beteiligten Firmen vom kürzlich begonnenen Ersatzneubau der Brücke über den Irlbach bei Haberkofen auf der Kreisstraße SR31 im Gemeindebereich Straßkirchen.

Straßkirchen. Im August hat die Baumaßnahme, die im November dieses Jahres fertiggestellt sein soll, begonnen. „Durch den zahlreich gewordenen Schwerlastverkehr ist dies eine wichtige Baumaßnahme“, machte Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter deutlich. Im Rahmen der Brückenhauptprüfung, die alle sechs Jahre stattfindet, wurde 2018 festgestellt, dass das bestehende Brückenbauwerk umgehend zu erneuern ist, da es bereits einen kritischen Bauwerkszustand erreicht hatte. „Das alte Bauwerk aus den 1950-er Jahren war lediglich für eine maximale Verkehrsbelastung von 24 Tonnen ausgelegt worden“, erläutert Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt. Durch den Ersatzneubau wird die Tragfähigkeit dem aktuellen Anforderungsniveau angepasst und beträgt künftig 90 Tonnen.

Landrat Josef Laumer skizzierte noch einmal den Planungsbeginn nach mit Aufnahme des Ersatzbaus in die mittelfristige Haushaltsplanung des Landkreises 2018 und der Planungsvergabe im Bauausschuss 2019 beziehungsweise der Auftragsvergabe im Bauausschuss im Juni 2020. Für die Planung und Bauleitung zeichnet das Ingenieurbüro Altmann aus Cham verantwortlich, die ausführende Baufirma ist die Max Streicher GmbH.

Bei der Brücke handelt es sich um ein Rahmen-Stahlbeton-Bauwerk mit offenem Gerinne und einer Brunnengründung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 400.000 Euro, davon sind 130.000 Euro staatliche Zuwendungen (Förderung nach §2 BayGVFG).


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