17.09.2020, 09:32 Uhr

„Fair statt mehr“ Ökologischer Fußabdruck und Fairtrade-Verkaufsstand – weitere Aktion im Rahmen der „Fairen Woche“

 Foto: LRA Straubing-Bogen Foto: LRA Straubing-Bogen

Nach dem gelungenen Auftakt der „Fairen Woche“ 2020 im Fairtrade-Landkreis Straubing-Bogen steht am Donnerstag, 17. September, eine weitere Aktion auf dem Programm

Landkreis Straubing-Bogen. Im Foyer des Landratsamtes kann man zwischen 11 und 13 Uhr anhand eines kleinen Parcours auf dem Boden seinen ökologischen Fußabdruck bestimmen. Zudem ist ein Verkaufsstand mit Fairtrade-Ware aufgebaut und in der Kantine gibt es für die Bediensteten ein spezielles Fairtrade-Mittagessen. Durch den Aktionszeitraum ist es nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Amt, sondern auch den Gästen des Landratsamtes und der Bevölkerung möglich, zu den Öffnungszeiten zwischen 11 und 12 Uhr sich über seinen ökologischen Fußabdruck und Fairtrade-Produkte zu informieren.

„Corona-bedingt können wir in diesem Jahr nicht so viele Veranstaltungen während der Fairen Woche durchführen wie im Vorjahr“, sagt Koordinator Klaus Achatz. „Aber die Auftaktveranstaltung am Freitag bei Edeka Moder hat gezeigt, wie sich regionale Produkte und Fairtrade-Artikel ergänzen können.“ Denn nicht alles kann in Deutschland angebaut oder hergestellt werden. Fairtrade-Ware ist da die ideale Alternative. Ansonsten gilt die regionale Komponente mit Produkten vor Ort. „Gerade diese Symbiose wollen wir immer wieder deutlich machen“, so Landrat Josef Laumer. „Wir wollen damit auch auf gesunde Produkte aus unserer Region von einheimischen Erzeugern aufmerksam machen.“

Die bundesweite „Faire Woche“ 2020 findet in diesem Jahr im Zeitraum zwischen dem 11. und 25. September unter dem Motto „Fair statt mehr“ zum Thema "Fairer Handel und das Gute Leben" statt. Zu diesem Motto passt auch die Berechnung des eigenen ökologischen Fußabdrucks. Denn braucht man zum guten Leben wirklich all die vermeintlichen Errungenschaften unserer modernen Zeit? Oder ist Verzicht möglich und sorgt gerade dieser für ein gutes Leben? „Fragen dieser Art stellen sich unweigerlich. Die Menschen sollen einfach zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt werden“, so Klaus Achatz, der auch betont: „Der Verkaufsstand mit Fairer Ware ist schon im Vorjahr sehr gut angekommen. Viele Leute waren überrascht wie vielfältig die Produktpalette ist, die weit über Lebensmittel hinausgeht.“


0 Kommentare