06.09.2020, 22:18 Uhr

Corona Die Straubinger SPD fordert die Weiterentwicklung für Freischankflächen in der Innenstadt

 Foto: SPD Straubing Foto: SPD Straubing

Eine Abordnung der Straubinger SPD um den stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Karbstein hat sich kürzlich einen Überblick über die bereits im Mai vom Stadtrat beschlossenen Genehmigung, wegen der Corona-Krise auch in Parkbuchten Tische und Stühle aufzustellen, verschaffen können.

Straubing. Die Exkursion führte dabei zunächst vom Therersienplatz/Schmidlgasse über die Stadtplatz-Seitengassen zur Rosengasse. Bei der somit ersten Station könnte man sogar über eine Verbreiterung der bisherigen Freischankfläche nachdenken, die besonders in den warmen Tagen dringend benötigt werden würde. Zum Schluss des Stadtrundgangs wurde außerdem deutlich, dass die bisher ausgewiesene Freischankfläche zwar grundsätzlich ausreichend seien, aber zum Abholservice ein zusätzlicher so genannter Einzel-Kurz-Haltebereich für den Pizza-Gastronomen die beste Verbesserung für die Kunden und Gastronomen bedeuten würde.

Mit dem Angebot an unterschiedlichen Freischankflächen zu unterschiedlichen Tageszeiten habe die Innenstadt sicherlich nicht nur trotz der Corona-Krise an Aufenthaltsqualität gewonnen, sicherlich auch für die weitere Zukunft könne sich Straubing schneller als attraktive Stadt für junge studierende entwickeln, wünscht sich JUSO-Vorsitzender Marvin Kliem gemeinsam mit SPD-Vorstandsmitglied Simon Bründl, der hier Regensburg als Vorbild für Straubing beschreibt. Die beiden Stadträte Traudl Gruber und Peter Stranninger erinnerten dabei an die bereits in 2019 geführte und vor allem „kleinkarierte Diskussion“ mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr, der beispielsweise zur Fragestellung der bunt, fröhlichen Sonnenschirmchen in der Jakobsgasse nicht wirklich eine „bella Figura“ gemacht habe. Es sei gut, dass dieser Sommer von unkomplizierten Entscheidungen der Rathaus-Verwaltung samt durchdachten Hygienekonzepten von Seiten aller Beteiligten wohlwollend geprägt sei, und das müsse auch in Zukunft so bleiben, unterstreichen die beiden Stadträte.


0 Kommentare