21.07.2020, 14:39 Uhr

Sanierung Tiefbauverwaltung stellt die Pläne zur Baumaßnahme an der Kreisstraße SR12 vor

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Straßenbaumaßnahmen sorgen bei betroffenen Anliegern meistens für Ärger. Das wird auch bei der Sanierung der Kreisstraße SR12 zwischen der Landkreisgrenze zur Stadt Straubing und Ainbrach (Gemeinde Aiterhofen) nicht anders sein. In zwei Bauabschnitten findet eine Oberbauverstärkung zwischen der Landkreisgrenze zur Stadt und Asham beziehungsweise eine Deckenbaumaßnahme zwischen Asham und Ainbrach statt.

Landkreis Straubing-Bogen. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf Anlieger, Landwirte und den Hafen Straubing-Sand. Deshalb stellte die Tiefbauverwaltung des Landkreises die Pläne den betroffenen Gemeinden der VG Aiterhofen und der VG Straßkirchen sowie Vertretern der Stadt Straubing und des Hafens Straubing-Sand vor. „Wir wollen informieren und damit für Verständnis in der Öffentlichkeit sorgen“, so Landrat Josef Laumer. Baubeginn bei Bauabschnitt 1 soll Mitte August (Kalenderwoche 34) sein. Für beide Bauabschnitte sind insgesamt elf Wochen veranschlagt, Bauabschnitt 2 soll im Oktober beginnen und vier Wochen dauern. „Wir haben den Bauplan um eine Woche gestreckt, um etwas Puffer, zum Beispiel bei Schlechtwetter zu haben“, hofft Michael Santl, Bauleiter der Firma Strabag auf einen eventuell schneller beendeten Bauabschnitt 1.

Durch die Aufteilung in zwei Bauabschnitte ist eine Zufahrt zum Hafen Straubing-Sand jederzeit gewährleistet. In Bauabschnitt 1 über die westliche Einmündung, in Bauabschnitt 2 über die östliche Einmündung. Allerdings ist in Bauabschnitt 1 keine Querung der SR 12 bei den Kreuzungen Sand und Asham möglich, auch nicht für die Landwirtschaft. „Wir wissen, dass dies Ärger verursachen wird. Aber es ist unumgänglich“, erläuterte Armin Winter, Stellvertretender Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises. „Die Maßnahme ist durch die Zunahme des Schwerlastverkehrs unvermeidlich und damit leider auch die verbundenen Sperren und Umleitungen.“ Für die Feuerwehr und den ÖPNV konnten Notfall-Lösungen gefunden werden.

Gebaut wird insgesamt auf einer Länge von 4,3 Kilometern – die Oberbauverstärkung erstreckt sich über 2,2 Kilometer, der Deckenbau über 2,1 Kilometer. Durch die Gemeinde Aiterhofen wird im Zuge der Maßnahme die Ausfahrt aus dem Europaring in die Kreisstraße aufgeweitet. Dies erfolgt während des zweiten Bauabschnitts.

Am Ende, so hofft, Landrat Josef Laumer, überwiegt das Verständnis der Betroffenen für die Unannehmlichkeiten. „Denn das Ergebnis wird eine neue Straße sein. Und um das zu erreichen, ist eben vorher auch eine Baumaßnahme mit entsprechenden Einschränkungen nötig.“ Bei Stefan Niedermeier, Stellvertretender Geschäftsleiter des Hafens Straubing-Sand, stieß die Informationsrunde auf offene Ohren: „Ich finde diese Runde und die dargestellten Informationen sehr gut. So kann man aus erster Hand miteinander reden.“


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