19.06.2020, 20:58 Uhr

Ein Stück Heimat für einen Euro Gutes tun mit Motiven aus der Stadt Bogen – Fairtrade-Schokolade in spezieller Verpackung

 Foto: LRA Straubing-Bogen Foto: LRA Straubing-Bogen

Immer neue Ideen als Umweltschule und in den Bereichen Fairtrade zeichnen das Veit-Höser-Gymnasium in Bogen aus. Das neueste Projekt: Fairtrade-Schokolade, die mit fünf Motiven rund um die Stadt Bogen (Bogenberg, Stadtplatz, Oberalteich, Eisenbahnbrücke, Veit-Höser-Gymnasium) verpackt wird.

Bogen. 12.000 Tafeln war dabei die Mindestabnahmemenge, die Sebastian Moder vom Edeka-Markt Moder in Oberalteich übernahm, damit die Schülerinnen und Schüler kein finanzielles Risiko eingehen mussten. Zum Preis von einem Euro sind die Tafeln bei Edeka Moder erhältlich. „Es sind bereits 2.000 Stück weggegangen“, freut sich Sebastian Moder über die rege Nachfrage. „Das ist auch eine ideale Geschenkidee“, war Maria Birkeneder, eine der beiden Sprecherinnen der Fairtrade-Steuerungsgruppe des Landkreises begeistert vom Design, das die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Kunstlehrer Edgar Stein, präsentierten. Die Stadt Bogen und der Landkreis Straubing-Bogen werden die Fairtrade-Schokolade im regionalen Design ab sofort auch in ihre Präsente mit aufnehmen. „Das ist eine wunderbare Idee“, so die Stellvertretende Landrätin Barbara Unger, die sich auch fasziniert von den hochwertigen Bildern zeigte. Von einer hervorragenden Werbung auch für die Stadt Bogen und einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit bezeichnete auch Bogens Bürgermeister Andrea Probst dieses Projekt des Veit-Höser-Gymnasiums.

Die Schülerarbeiten wurden im Linolschnitt erstellt und dann entsprechend gedruckt. In einem Wettbewerb haben es die fünf besten Arbeiten auf die Schokolade geschafft. „Wir wollen ein Vorbild sein. Und vor allem wollen wir nachhaltig sein und den Menschen ins Bewusstsein rücken, was Umwelt bedeutet“, so Schulleiter Clemens Kink, der besonders das Engagement von Studiendirektor Wilhelm Gasparics in Bezug auf die Umweltschule hervorhob. „Ohne ihn wären wir nicht so weit.“

Anita Karl, Co-Sprecherin der Fairtrade-Steuerungsgruppe des Landkreises, der seit fast genau einem Jahr offizieller Fairtrade-Landkreis ist, sieht „eine hervorragende Symbiose von Fairtrade, Klimaschutz, Bio und regional. Daran erkennt man, wie dies alles perfekt zusammenpasst.“

Wer also nun den Kauf von Schokolade mit einem Stück Heimat verbinden – und dazu auch noch in mehrfacher Hinsicht Gutes tun will (für je fünf verkaufte Tafeln wird auch ein Baum gepflanzt), der hat dank des Engagements des Veit-Höser-Gymnasiums und von Sebastian Moder bei Edeka Moder in Oberalteich die Möglichkeit dazu.


0 Kommentare