13.05.2020, 12:25 Uhr

Tag der Familie Corona-Krise – „viele Familien sind über sich hinausgewachsen!“

 Foto: Boris Breuer Foto: Boris Breuer

Der Internationale Tag der Familie am Freitag, 15. Mai, bekräftigt die Bedeutung der Familie. „Die Corona-Krise hat uns diese aktuell wieder sehr deutlich vor Augen geführt“, betont Andreas Denk, Pressesprecher der Johanniter in Ostbayern.

Straubing. „In den zurückliegenden Wochen sind viele Familien über sich hinausgewachsen. Sie haben einander Halt und Sicherheit gegeben, als gewohnte Strukturen wegbrachen. Gleichzeitig aber sind Familien nach wie vor auch in besonderer Weise belastet.“ Häusliche Kinderbetreuung, Home-Schooling und Berufstätigkeit zu vereinbaren, erfordert von Eltern derzeit einen extrem anstrengenden Balanceakt. Hinzu kommt in vielen Familien die Sorge um ältere Angehörige. „Auch wenn nun wieder mehr Kontakte erlaubt sind und ein Stückchen Normalität in den Alltag einzieht: Das Coronavirus ist aus unserem Leben nicht verschwunden. Gerade Hochbetagte oder ältere Menschen mit Vorerkrankungen benötigen weiterhin sorgfältigen Schutz. Und daher oft Unterstützung, die bislang nicht erforderlich war, etwa beim Einkaufen“, sagt Andreas Denk. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass viele Möglichkeiten sozialen Kontakts weggebrochen sind: Stammtische, Sportgruppen, Seniorennachmittage – all diese Angebote pausieren. „Auch da sind viele Familien verstärkt engagiert. Oft mit sehr liebevollen Ideen, damit älteren Menschen trotz des eingeschränkten Miteinanders nicht die Decke auf den Kopf fällt“, weiß Denk.


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