09.02.2020, 11:29 Uhr

Politik Grüne fordern rasche Entscheidungen zur zentralen Busumsteige am Bahnhof

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Quer durch die Parteien sprechen sich immer mehr Kommunalpolitiker in Straubing für eine Verlagerung der zentralen Busumsteige an den Bahnhof aus.

STRAUBING. Da sich aktuell keine geeignete Fläche im Besitz der Stadt befindet, hat unsere Stadtratsfraktion als Übergangslösung eine Einbahnstraßen-Lösung am Bahnhof vorgeschlagen, um eine zeitnahe Umsetzung dieses Vorhabens möglich zu machen.

Im Nachgang zur Anfrage der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im Straubinger Stadtrat, Feride Niedermeier, vom 17. Januar an die Deutsche Bahn über den möglichen Verkauf der Flächen der ehemaligen Güterhalle an die Stadt Straubing, hat sie nun die Antwort des Konzernbevollmächtigten erhalten. In seiner Mail legt der Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel dar, dass die Deutsche Bahn AG mit Schreiben vom 2. September 2015 an Oberbürgermeister Marcus Pannermayr, Straubing damals bereits über die umfangreichen und vor allem mit hohen Kosten verbundenen Rückbaumaßnahmen der Bahninfrastruktur informiert hat. Dieser Rückbau ist für eine zukünftige Nutzung der Fläche durch die Stadt Straubing unumgänglich. Für die Bahn AG ergänzt der Konzernbevollmächtigte, dass sich diese 2015 grob kalkulierten Kosten in der Zwischenzeit deutlich nach oben bewegt haben. Derzeit beläuft sich der Betrag auf ca. 1,4 Millionen zuzüglich circa 300.000 Euro Planungskosten. Diese Kosten müssten zusätzlich zum Kaufpreis von der Stadt Straubing übernommen werden.

„Es zeigt sich, dass uns Zuwarten in diesen wichtigen Fragen der Stadtentwicklung viel Geld kostet. Ich erwarte vom neugewählten Stadtrat, dass hier rasch die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden. Das Zuwarten in der Vergangenheit macht die Sache immer teurer.„Es ist immerhin besser, eine Übergangslösung zu haben, als nichts zu verändern und nur darüber zu reden,“ erklärt Niedermeier.


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