26.01.2020, 12:50 Uhr

Grüne treffen Bahnbevollmächtigten Feride Niedermeier erneuert Forderung nach Halbstundentakt

v.l.: Klaus-Dieter Josel, Feride Niedermeier, Erhard Grundl und Toni Schuberl. (Foto: Die Grünen)v.l.: Klaus-Dieter Josel, Feride Niedermeier, Erhard Grundl und Toni Schuberl. (Foto: Die Grünen)

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Straubinger Stadtrat, Feride Niedermeier war vor kurzem zusammen mit MdL Toni Schuberl und MdB Erhard Grundl zum Gespräch beim Konzernbevollmächtigten der Bahn, Klaus-Dieter Josel in München eingeladen.

STRAUBING Während sich die Abgeordneten für die generelle Verbesserung der Bahn-Situation in ganz Niederbayern stark machten, legte Frau Niedermeier ihren Schwerpunkt auf die Situation in Straubing. Niedermeier erneuerte dabei die Straubinger Forderung nach einem durchgehenden Halbstundentakt nach Regensburg und Plattling. „Die geplanten Fahrplanveränderungen, mit dem Wegfall der Verbindungen nach Frankfurt bzw. Würzburg in den Abendstunden, wirken sich für die überregionale Anbindung unserer Stadt nachteilig aus.“, sagte Niedermeier. „Wenn ich die Begründungen, wie etwa den generellen Einsatz von längeren ICEs, für die der Straubinger Bahnhof aktuell nicht geeignet ist, oder die noch nicht erfolgte Stellwerkserneuerung am Bahnsteig C höre, so muss ich leider sagen, dass sie letztendlich aus Straubinger Sicht nicht akzeptabel sind.“

Niedermeier dankte Klaus-Dieter Josel aber ausdrücklich für seinen persönlichen Einsatz, der die Testphase der ICE-Halte des Berolina auf seinem täglichen Weg von Wien nach Berlin möglich gemacht hat. Klaus-Dieter Josel verwies bei der Frage, nach seiner Einschätzung, ob aus der Testphase nach zwei Jahren auch der Regelbetrieb folgen werde, darauf, dass dies die Straubinger Bürgerinnen und Bürger mit der Zahl der Zustiege selbst in der Hand hätten. Feride Niedermeier machte deutlich, dass aus ihrer Sicht die Zustiegszahlen erst ab dem Zeitpunkt der kompletten Barrierefreiheit des Bahnhofs gewertet werden können, also ab Ende Januar 2020. „Ich glaube, dass Verbesserungen für die Straubinger Zuganbindung insgesamt erreicht werden können, weil hier die örtlichen Mandatsträger parteiübergreifend zusammenwirken.Wir brauchen halt einen langen Atem und Beharrlichkeit.“, sagte Niedermeier und fügte an: „Allerdings ist es nicht hilfreich, wenn vereinzelt Politiker, wie in der Vergangenheit geschehen, vorschnell jubeln, wenn man im nächsten Moment wieder Verschlechterungen hinnehmen muss. Das ist für das Ansehen der Bahn in Straubing letztlich gar nicht hilfreich.“


0 Kommentare